Für ein Kino in der Stadt

Nachdem sich der Bau des Kinos in Eisenstadt nun verzögert und in Medienberichten der Ruf nach einem anderen Standort laut wird, meldet sich jetzt der Vorstand des Stadtmarketings Eisenstadt zu Wort: Er spricht sich klar für ein Kino im Stadtzentrum aus.

Kino muss in die Stadt

Im Sommer 2016 wurden die Pläne für ein Kino im Eisenstädter Zentrum präsentiert. Die geplante Eröffnung im Herbst 2017 hat sich bislang verzögert. Nun wird in Medienberichten der Ruf nach einem Standort an der Peripherie laut. Dagegen spricht sich der Vorstand des Stadtmarketings Eisenstadt klar aus: „Wir setzen uns seit Jahren dafür ein, dass die Stadt noch mehr belebt wird. In dem geplanten Kinobau sehen wir einen Impuls für die Innenstadt, den wir sehr begrüßen, und plötzlich wird ein neuer Standort ins Spiel gebracht, der einmal mehr Kunden aus dem Zentrum abziehen würde“, sagt Stadtmarketing Obfrau Ulrike Pruggnaller-Altdorfer. „Wichtige Institutionen wie die Fachhochschule oder die Gebietskrankenkasse haben sich nunmehr am Stadtrand angesiedelt, worauf wir als Geschäftsleute keinen Einfluss haben, die Auswirkungen jedoch kräftig zu spüren bekommen. Dennoch müssen wir uns häufig sagen lassen, dass in der Stadt nichts los sei. Ein Innenstadtkino ist für uns ein wesentliches Zeichen, um wieder mehr Leben und v. a. auch junge Menschen in unsere schöne Stadt zu bringen.“

Impuls für junge Menschen

Wie eine Umfrage in den Bezirksblättern kürzlich ergab, sehen auch die Befragten das Kino in Eisenstadt durchaus positiv, da das Kino „viele Menschen nach Eisenstadt locken“ würde. „Wir haben in Eisenstadt beispielsweise die Fachhochschule oder die Pädagogische Hochschule. Das heißt, da studieren junge Menschen in Eisenstadt, für die ein Kino in der Stadt ein Anziehungspunkt ist“, so Pruggnaller-Altdorfer. Das Stadtmarketing sieht in dem Standort vor allem die Verbindung aus Einkaufserlebnis und Unterhaltung – und streicht einen Vorteil gegenüber anderen Kinostandorten in der Umgebung heraus. Ein Kino im Zentrum gibt es – außer in Oberpullendorf, wo das Kino ein alteingesessener Betrieb ist – an keinem der anderen Kinostandorte in der Umgebung. Damit kann Eisenstadt auch einen Trend setzen, der Vorbildwirkung für andere Städte haben kann.

Autor:

Hannes Gsellmann aus Eisenstadt

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