ÖPUL-Programm
Siegendorfer Puszta als Vorzeigeprojekt des Naturschutzes
- Die Flächen bieten bedrohten Arten wie dem Europäischen Ziesel und seltenen Salzpflanzen wichtigen Lebensraum.
- Foto: Herbert Kronsteiner
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Die positive Entwicklung der Siegendorfer Puszta verdeutlicht den hohen Stellenwert gezielter Naturschutzmaßnahmen im Rahmen des ÖPUL-Programms. Sie zeigt, wie der Schutz wertvoller Lebensräume und eine nachhaltige Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen erfolgreich Hand in Hand gehen können.
SIEGENDORF. Die Siegendorfer Puszta gilt als eines der erfolgreichsten Naturschutzprojekte im Rahmen des ÖPUL-Programms im Burgenland. Durch gezielte Extensivierungsmaßnahmen, späte Mahd, die Offenhaltung von Flächen sowie die Vernetzung wertvoller Lebensräume konnten dort Trockenrasen- und Feuchtgebiete langfristig gesichert und weiterentwickelt werden. Die Flächen bieten bedrohten Arten wie dem Europäischen Ziesel und seltenen Salzpflanzen wichtigen Lebensraum.
Wichtiger Lebensraum
Laut dem Verein BERTA zeige insbesondere die Entwicklung der Pufferflächen rund um die Siegendorfer Puszta und die Sulzlacke, wie Naturschutz, Klimaschutz und nachhaltige Landwirtschaft erfolgreich miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass mögliche Kürzungen bei den EU-Agrarförderungen den Fortbestand solcher Projekte künftig gefährden könnten. „Das Burgenland zeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz funktionieren kann“, betont Haider-Wallner. „Diese Entwicklung darf jetzt nicht gefährdet werden. Wer beim ÖPUL spart, riskiert den Verlust wertvoller Lebensräume, gefährdet den Klimaschutz und nimmt vielen Betrieben wichtige Perspektiven.“
Weitere Infos zu den unterstützenden Betrieben:
OSG
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