Gemeinderatssitzung
Nur ÖVP und Grüne beschließen Eisenstädter Rechnungsabschluss
- Einigkeit zum Rechnungsabschluss gab es nur bei ÖVP und Grünen: (v.l.) Grünen Gemeinderat Siegfried Mörz, Bürgermeister Thomas Steiner und Finanzstadtrat Michael Freismuth
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Der Rechnungsabschluss 2025 zeigt eine angespannte Finanzlage der Stadt Eisenstadt. Trotz Defizit konnten wichtige Investitionen umgesetzt und die Zahlungsfähigkeit gesichert werden. Für die kommenden Jahre seien weitere Konsolidierungsmaßnahmen geplant.
EISENSTADT. In der Gemeinderatssitzung der Stadt Eisenstadt am 23. März 2026 stand der Rechnungsabschluss 2025 im Mittelpunkt, der eine angespannte finanzielle Lage bei gleichzeitig fortgesetzten Investitionen zeigt. Der Abschluss wurde mit den Stimmen von ÖVP und Grünen beschlossen. Bürgermeister Thomas Steiner betonte: „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnten wir die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichern und wichtige Projekte umsetzen.“
Konsolidierungsprogramm
In diesem Zusammenhang verwies der Bürgermeister auf den negativen Saldo der operativen Gebarung von rund 1,8 Millionen Euro, der unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass der Stadt von über 21,5 Millionen Euro an Ertragsanteilen nur etwa 2,3 Millionen Euro frei zur Verfügung standen. Um die finanzielle Stabilität zu sichern, seien daher im letzten Jahr umfassende Konsolidierungsmaßnahmen nötig gewesen.
- 17 Tagesordnungspunkte standen bei der Gemeinderatssitzung in Eisenstadt am Programm.
- Foto: Stefan Schneider/MeinBezirk
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Gleichzeitig wurden im Jahr 2025 Investitionen in Höhe von rund 7,6 Millionen Euro umgesetzt, etwa in Infrastrukturmaßnahmen wie Kanalbau, kommunale Gebäude wie das Kommunikationszentrum St. Georgen sowie in die Anschaffung von zwei neuen Tanklöschfahrzeuge für die Feuerwehren aus St. Georgen und Kleinhöflein.
Tarifordnung für Kommunikationszentrum
Neben dem Rechnungsabschluss wurden weitere Beschlüsse gefasst, darunter personelle Änderungen im Prüfungsausschuss. Markus Rauchbauer (SPÖ) übernimmt die Funktion von seiner Fraktionskollegin Elke Riener. Zudem wurden eine neue Tarifordnung für das Kommunikationszentrum St. Georgen sowie moderate Anpassungen bei Beiträgen für Kinderbetreuung und schulische Tagesheime beschlossen, die weiterhin unter den tatsächlichen Kosten liegen würden.
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