29.11.2016, 16:02 Uhr

Esterházy setzt kommenden Herbst auf Gold

Trotz der Vielfalt: Die Haydn Philharmonie – ab 2017 Residenzorchester – wird im Schloss eine tragende Rolle spielen (Foto: Haydn Philharmonie/Nancy Horowitz)

Mit dem Herbstgold-Festival in Eisenstadt wurde ein neues Musik- und Kulinarikfestival vorgestellt

EISENSTADT. Das Herbstgold-Festival wird zwischen 6. und 16. September stattfinden und soll über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus Magnet für Musik- und Kulinarikliebhaber sein.

Musikalisch vielfältig

Mit Konzerten im Haydnsaal und weiteren Räumen des Schlosses Esterházy aus den Bereichen der Klassischen Musik, des Jazz und der Balkan- und Roma-Musik werden 2017 unter dem Festivalmotto „Revolutionen“ musikalische Umbrüche aus der Zeit Haydns und seiner Nachfolger im Fokus stehen.

Stadt unterstützt

„Viele internationale Gäste und Haydn-Fans aus Österreich sind für den Tourismus und den Einzelhandel in unserer Stadt unverzichtbare Faktoren für einen wirtschaftlichen Erfolg. Wie auch in den Jahren zuvor, wird die Stadtgemeinde ihren Teil zum Gelingen beitragen und das neue Herbstgold Festival unterstützen“, sieht Bgm. Thomas Steiner diese Unterstützung durch die hohe Wertschöpfung und Umwegrentabilität auf alle Fälle gerechtfertigt.

Kulinarik im Fokus

Ein besonderer Stellenwert wird neben der Musik beim Herbstgold-Festival auch die Kulinarik eingeräumt. So wird sich die Orangerie des Schlossparks von einer sehr genussbetonten Seite zeigen – das neue Festival Pan O'Gusto steht für pannonische Weine und Kulinarik. Unter der Patronanz von Gault Millau werden Spitzenköche aus Österreich, Ungarn und Slowenien spannende traditionelle bis kreativ-neue Kulinarik in verschiedenen Schauküchen präsentieren. Darüber hinaus werden Spitzenwinzer aus mehreren Ländern zum Kosten ihrer pannonischen Weinkreationen laden.

Breiteres Publikum

„Nachdem im Herbst bis anhin die traditionellen Haydntage dominierten, soll beginnend mit dem Jahr 2017 eine deutliche Erweiterung und Bereicherung der Angebote breitere Besucherkreise ansprechen“, spricht Stefan Ottrubay neben einer für jüngere Generationen gut zugänglichen musikalischen Programmierung vor allem das spannende Festival der Gerüche und Genüsse an.
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