14.11.2017, 08:32 Uhr

Doskozil – das „pragmatische“ Sprachrohr der Sozialdemokratie

Arbeitet an der „Weiterentwicklung der burgenländischen Sozialdemokratie“: Burgenland-Heimkehrer Hans Peter Doskozil (Foto: Arnold Burghardt)

Reformarbeitsgruppe soll Veränderungen in der burgenländischen SPÖ vorbereiten

Noch-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil wird nicht nur das Ressort von Finanzlandesrat Helmut Bieler übernehmen, sondern auch eine innerparteiliche Reformgruppe der SPÖ Burgenland leiten.

Weiterentwicklung der burgenländischen Sozialdemokratie

Diese hat „ergebnisoffen“ den Auftrag, sich alle Strukturen der Sozialdemokratie von der Regierungs- bis zur Ortsebene anzusehen und die SPÖ Burgenland auf die bevorstehenden Änderungen vorzubereiten. „Ich sehe die Reformarbeitsguppe als wesentlichen Aspekt für die Weiterentwicklung der burgenländischen Sozialdemokratie – insbesondere aus den Erfahrungen der letzten Wahlen“, so Doskozil, der außerdem versichert, dass er in seiner Funktion als stellvertretender Bundesparteiobmann auch seine „bundespolitische Stimme“ erheben wird.
„Die Sozialdemokratie braucht ein Sprachrohr, das einen pragmatischen Ansatz abdeckt“, so Doskozil, der auch seine Vorstellung über die Zukunft der Sozialdemokratie in einem Satz zusammenfasst: „Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir gesellschaftspolitisch liberal, wenn wir sozialpolitisch links, wenn wir wirtschaftspolitisch pragmatisch und in Sicherheitsfragen konsequent auftreten.“

Kommentar von Chefredakteur Christian Uchann
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