Firma Salvagnini setzt sich für Umstieg auf das Fahrrad ein

Die Geschäftsleiter Wolfgang Kunze, Öllinger Gerhard und Müller Daniel mit "Radl-Betriebsrat" Gerhard Fischer. (v.l.)
  • Die Geschäftsleiter Wolfgang Kunze, Öllinger Gerhard und Müller Daniel mit "Radl-Betriebsrat" Gerhard Fischer. (v.l.)
  • Foto: Foto: Salvagnini
  • hochgeladen von Bianca Karr-Sajtarevic

ENNSDORF (bks). Zum ersten Mal mit dem Rad zur Arbeit fuhr Gerhard Fischer, Angestelltenbetriebsrat bei der Firma Salvagnini, weil sein Auto kaputt war. Aus dieser Notsituation, entstand eine Leidenschaft. „2011 habe ich begonnen zur Arbeit zu radeln", sagt Fischer. Seit 2012 setzt sich Fischer ein, dass auch seine Kollegen das Auto stehen lassen, und auf das Rad umsteigen.

Unterschiedliche Gründe für den Umstieg auf das Fahrrad

Am Standort in Ennsdorf arbeiten derzeit 420 Mitarbeiter. Viele davon kommen nun mit den Fahrrad zur Arbeit. Einige davon mittlerweile in einer eigenen Salvagnini-Radl-Dress. Die Gründe sind ganz unterschiedlich: „Es gibt einige die auch in der Freizeit gerne Radfahren, andere wollen sich fit halten und vor der Arbeit den Kreislauf in Schwung bringen", sagt Fischer. Einige wollen durch diese Maßnahme den Besitz eines Zweitautos vermeiden. Auch die Ausprägungn varriieren: „Es gibt sogar Mitarbeiter, die von Ottensheim nach Ennsdorf fahren." Manche kommen nur gelegentlich, zum Beispiel bei schönem Wetter, mit dem Rad.

Aktivitäten motivieren Mitarbeiter

„Unsere Aktivitäten wären ohne die Unterstützung der Geschäftsleitung jedoch nicht möglich", sagt der leidenschaftliche Radfahrer. „Wir bekommen nicht nur Zuspruch, sondern auch finanzielle Unterstützung." So wurden Jahr für Jahr die überdachten Abstellplätze für Fahrräder erweitert. Und: „Jeder radelnde Büro-Mitarbeiter hat einen Spint zur Verfügung gestellt bekommen", sagt Fischer weiter. So haben die Kollegen die Möglichkeit sich umzuziehen, ihre Kleidung zu verstauen und duschen zu gehen. Außerdem wurden „Bahnhofsräder“ angeschafft. „Seit kurztem gibt es endlich einen durchgehenden Fuß- und Radweg vom Bahnsteig bis zum Firmengelände", sagt Fischer. Die Mitarbeiter die mit dem Zug kommen, können sich die Fahrräder ausborgen um zur Arbeit zu radeln. „Wir unterstützen die Radler sehr gerne, da es neben dem Umweltgedanken auch die Gesundheit fördert. Wir freuen uns, dass die Aktion bei unseren Mitarbeitern auf so positives Feedback stößt", sind sich die Geschäftsleiter einig.

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