Rotes Kreuz Enns – Tue Gutes und rede darüber

ENNS (red). Rot Kreuz-Ortsstellenleiter Bürgermeister Franz Stefan Karlinger blickte bei der Ortsstellenversammlung in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Enns auf ein ereignisreiches Jahr zurück und bedankte sich bei allen freiwilligen und beruflichen Mitarbeitern für den geleisteten Einsatz. „Sich diese Zeit neben Beruf und Familie zu nehmen, erfordert Idealismus und Liebe zum Menschen.“ Neben dem bestens etablierten Rettungsdienst, besteht in den sozialen Diensten, und hier vor allem beim Besuchsdienst eine große Nachfrage und da will man auch in Enns künftig investieren. So soll der im Sinne der Nachbarschaftshilfe sehr gut funktionierende Besuchsdienst auch in das Ennser Altenheim ausgeweitet werden. „Wenn jemand uns seine Zeit spendet ist das für unsere Arbeit mindestens so wichtig wie eine Geldspende“, so Ortsstellenleiter Stv. Martin Polak.
Im Rettungsdienst gleichbleibend hohe Auslastung bei Ausfahrten und Kilometern
Im Rettungsdienst gibt es in Enns aber auch genug zu tun. Insgesamt wurden mit drei Rettungsfahrzeugen 6707 Ausfahrten für Einsätze und Krankentransporte absolviert und über 200.000 Kilometer abgespult. Damit hat sich in den letzten 15 Jahren das Aufkommen nahezu verdoppelt. „Am Tag verbringen die Mitarbeiter einen Großteil ihres Dienstes in den Fahrzeugen. Zusätzlich rechnen wir – durch die Schließung der internen Abteilung des Ennser Krankenhaus – mit einer weiteren Verschlechterung der Situation“, so RK-Ortsstellenleiter Stellvertreter Martin Polak und stellt folgende Rechnung auf: „Basierend auf den Zahlen aus 2012 ist mit einem Anstieg der Transportzeit von rund 500 Stunden und 40.000 mehr an Kilometern zu rechnen. Momentan kann ein Ennser Einsatzwagen in 1,5 Stunden maximal drei Transporte erledigen. Aufgrund längerer Fahrtstrecken reduziert sich dies zukünftig auf nur mehr einen Transport.“
Mehr als Blaulicht und Folgetonhorn
Auch das 15 Personen starke Team der Krisenintervention war im abgelaufenen Jahr stark gefordert. Sie sind bei schwerwiegenden Ereignissen innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort und leisten 2012 in 282 Fällen psychologische Erste Hilfe. In den sozialen Diensten führten die 36 ehrenamtlichen Mitarbeiter rund 300 Hausbesuche im Rahmen der Nachbarschaftshilfe durch. Durchschnittlich 65 Personen wurden täglich nicht nur mit einem warmen Essen, sondern auch mit sozialer Wärme von „Essen auf Rädern“ versorgt. Die Sozialdienstgruppe in Kronstorf konnte stark expandieren, was sowohl der Einführung von Essen auf Räder sowie dem mobilen Sozialmarkt zu verdanken ist. Dafür bekam die Marktgemeinde Kronstorf vom Roten Kreuz im Dezember letzten Jahres den „Freiwilligenpreis Henry“ verliehen.
Bezirksstellenleiter HR Dr. Doleschal konnte zahlreiche Auszeichnungen und Beförderungen aussprechen. Anschließend dankte er allen Anwesenden für die geleistete Arbeit und motivierte dazu weiter gemeinsam zu wirken und das auch nach außen zu tragen, frei nach der Maxime „Tue gutes und rede darüber“.

Autor:

Oliver Wurz aus Linz-Land

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