Weniger Luftschadstoffe Enns-Kristein
Tempo-100 soll weniger oft geschalten werden

Die Werte an Stickoxid-Immissionen verbessern sich an den oberösterreichischen Messstellen von Jahr zu Jahr.
  • Die Werte an Stickoxid-Immissionen verbessern sich an den oberösterreichischen Messstellen von Jahr zu Jahr.
  • Foto: Fotolia/Manfred Steinbach
  • hochgeladen von Michael Losbichler

Die Jahresmittelwerte der Stickoxid-Immissionen bei der Messstelle Enns-Kristein auf der A1 sind seit dem Jahr 2011 von 56 µg/m³ auf 37 µg/m³ im Jahr 2019 gesunken. Für 2021 wird ein noch besserer Wert prognostiziert.

ENNS, OÖ. Bei den Stickoxiden (NOx) ist der Verkehr als Hauptverursacher der Schadstoffbelastung auszumachen. Hier konnten in den letzten Jahren an allen oberösterreichischen Messstationen Verringerungen der Schadstoffbelastungen gemessen werden.

Verkehrsanlage seit 2008

Um die Grenzwerte, die im Immissionsschutzgesetz festgelegt sind, zu unterschreiten, musste im Jahr 2008 an der Autobahnstrecke der A1 vom Knoten Linz bis zur Anschlussstelle Enns-Steyr eine Verkehrsbeeinflussungsanlage installiert werden, die nach Überschreiten des Schwellenwertes ein Tempo 100-Limit vorgibt.

Weniger oft Tempo-100-Limit

Da immer mehr auf Elektromobilität und die Verbesserung der Abgassituation bei Verbrennern gesetzt wird, soll es laut Prognose 2021 zu einem Jahresmittelwert an NO2-Immissionen von 34,7 µg/m³ kommen. „Es wird erwartet, dass auch in den Folgejahren der unionsrechtliche Grenzwert von 40,5 µg/m³ unterschritten werden wird. In Folge dessen ist aufgrund rechtlicher und fachlicher Vorgaben eine Anpassung der Schalthäufigkeit von aktuell 55 Prozent auf rund 39 Prozent mittels Verordnung vorzunehmen“, so die Leiterin der Gruppe Luftgüte und Klimaschutz im Amt der Oö. Landesregierung. Die Umstellung wird ab 31. März in Kraft treten.

"Den Trend weiter verstärkten"

„Das veränderte Mobilitätsverhalten und die technischen Entwicklungen sowie auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben positive Effekte auf die Schadstoffbelastung auf unseren stark befahrenen Straßen. Das ist vor allem für die Gesundheit der Menschen in den betroffenen Gebieten enorm wichtig. Ziel muss natürlich sein, den Trend weiter zu verstärken. Was es daher zusätzlich jedenfalls braucht, sind überzeugende verkehrspolitische Maßnahmen wie den raschen und wirksamen Ausbau des Angebots an Öffis, der Park&Ride-Anlagen sowie des Radfahrverkehrs und eine ambitionierte Umstellung auf Elektromobilität“, betont Landesrat Stefan Kaineder.

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