09.02.2017, 16:58 Uhr

170 Wachtmeister in Enns ausgemustert

Philip Obojes bekommt als Jahrgangsbester von Bundesminister Hans Peter Doskozil das Ehrengeschenk überreicht. (Foto: Bundesheer/Carina Karlovits)

Die Heeresunteroffiziersakademie Enns lud zur Ausmusterung von 170 Absolventen in die Stadthalle.

ENNS (km). Die Ausmusterung der 170 Wachtmeister, darunter acht Frauen, markiert den krönenden Abschluss einer qualitativ hochwertigen Ausbildung für Berufsunteroffiziere an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns. "Nutzen Sie die Kraft der Jugend für ihre Ausbildung", appelierte Brigadier Nikolaus Egger bei dem heutigen Ausmusterungsfestakt an die frisch ausgebildeten Wachtmeister. "Denken, urteilen und handeln sie als Mensch in allen Lebenslagen", gibt Egger den Absolventen mit auf den Weg.

"Einen Beruf zu haben, ist mehr als nur ein Broterwerb. Es bedeutet vielmehr einen Lebenssinn zu haben", betonte Nationalrätin Claudia Durchschlag in ihrer Rede. "Ihr Aufgabengebiet hat sich verändert. Es ist größer geworden", erklärte Bürgermeister Franz Stefan Karlinger und bedankte sich anschließend bei den 170 Absolventen.

Ehrengeschenk für Jahrgangsbesten

Lehrgangsbester ist der 26-Jährige Tiroler Philip Obojes. Er bekam von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil ein Ehrengeschenk überreicht. "Vor Jahren fiel für mich und meine Kameraden eine wichtige Entscheidung. Jeder von uns kann heute auf eine gediegene Ausblidung zurückblicken", erklärte Obojes in seiner Ansprache.

Vorsitzender der parlamentarischen Bundesheerkommission und Generalleutnant Karl Schmidseder erklärte: "Führungskräfte müssen mentale und physische Kräfte haben." Und dieses Gefühl habe er bei den 170 Absolventen. "Ihr müsst in der Lage sein auch bei Regen zu tanzen", rät er den Wachtmeistern, ehe er das Mikrofon an Doskozil übergibt. "Auch ich war einmal in einer ähnlichen Situation", erklärte der Verteidigungsminister. Damals habe ihm der amtierende Minister mit auf den Weg gegeben, "dass mal alle so behandelt, wie man selbst behandelt werden will." Das klinge zwar einfach, aber werde für die Wachtmeister eine Herausforderung darstellen. Abschließend erklärte er: "Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre zukünftige Soldatenlaufbahn."

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