28.09.2014, 14:37 Uhr

100 % Natur - der Hund als Therapie

Brigitte Girard (li.) und Nicole Lachmair mit den Hunden Joya und Dakota.
ASTEN (afl). Brigitte Girard und Nicole Lachmair bieten eine ganz besondere Dienstleistung: Mit ihren Therapiehunden unterstützen sie Menschen mit Beeinträchtigungen, Alte sowie Kinder dabei, bessere Lebensqualität zu erreichen.
Warum funktioniert das? Es ist erwiesen, dass Hunde Blutdruck senkend und Stress abbauend wirken. Ebenfalls belegt ist, dass Patienten, denen es vor der Begegnung mit dem Hund schlecht ging, sich danach deutlich besser fühlen.

"Bei der Arbeit mit dem Patienten ist der Hundeführer immer dabei", erzählt Brigitte Girard, die ebenso wie ihre Kollegin tierschutzqualifizierte Hundetrainerin ist. "Ziel ist es, dass der Hund und der Patient Zeit miteinander verbringen, gemeinsam spielen usw.".
Ein Hund, der zum Therapiehund ausgebildet werden soll, muss deshalb bestimmte Eigenschaften mitbringen. Er muss Fremde mögen, grundsätzlich freundlich und kommunikativ sein und er muss selbstverständlich einen gewissen Grundgehorsam erlernt haben.
"Im Prinzip gibt es keine Einschränkung, was die Rasse betrifft, wenn der Hund die genannten Kriterien erfüllt. Aber bestimmte Rassen, wie zum Beispiel Retriever, sind natürlich besonders geeignet, weil sie im Normalfall von Haus aus freundlich zu allen sind", erklärt Girard.

Neben der Dienstleistung an sich bieten die beiden Hundetrainerinnen auch noch die Ausbildung zum Therapiehund an. Die Praxiskurse finden in der Dog City Asten statt. Wer Interesse daran hat, kann seinen Hund einer Wesensprüfung unterziehen, um herauszufinden, ob sein Tier für diese Ausbildung, die drei Monate dauert, geeignet ist.
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