09.10.2014, 12:00 Uhr

FF Enns leistet 22.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr

Mit einer Löschdecke lässt sich ein Fettbrand gut löschen, vorausgesetzt der Brand wird luftdicht abgeschlossen.
ENNS (cd). Die Freiwillige Feuerwehr Enns rückte 2013 zu 88 Brandeinsätzen aus. Zählt man alle Einsätze zusammen kommt man auf durchschnittlich 260 pro Jahr. 92 Mitglieder leisteten insgesamt 22.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Über drei Viertel aller Einsätze fallen in die Kategorie "Technische Hilfeleistung", das sind Verkehrsunfälle, Katastrophen, Zwischenfälle mit gefährlichen Stoffen. "Wir haben derzeit 53 Feuerwehrmänner, darunter sechs Damen, im Aktivdienst", sagte der Ennser FF-Kommandant Franz Hava. Im Zuge einer Brandschutzübung mit den Stadtführern der Stadt Enns erklärte er wie man sich bei einem Fettbrand richtig verhält: "Feuerwehr alarmieren, Deckel drauf und Herd abschalten so bringt man einen Fettbrand unter Kontrolle." Auch mit einer Löschdecke kann man den Brand ausmachen, vorausgesetzt sie schließt den Topf oder die Pfanne luftdicht ab. "Früher haben wir das mit einem Herrensakko demonstriert aber heute sind zu viele Kunstfasern in dem Stoff", sagte Hava. Er warnte davor verrauchte Gebäude zu betreten. Geraten die Kunststoffe, aus denen Küchengeräte und Einrichtungsgegenstände bestehen, in Brand dann ist der Rauch sehr giftig. 17 Minuten hat die Feuerwehr ab Ausbruch des Feuers, um einen kritischen Wohnungsbrand zu verhindern. Der FF-Kommandant erklärte den Stadtführern auch den richtigen Umgang mit dem Feuerlöscher. Zum Abschluss führte Hava durch das Feuerwehrmuseum, in dem man auf eine Zeitreise durch 149 Jahre FF-Enns gehen kann.
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