Ein Mitmachtagebuch für kleine Forscher

Michael und Andrea Nikowitz mit ihrem 20 Jahre alten Spielzeugroboter - in ihrem Buch geht es um "richtige" Roboter und Wissenschaft
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FAVORITEN. Das kompakte Buch heißt "Professor Schraubingers Roboter" und ist soeben im Verlag myMorawa erschienen.

Die beiden Autoren Michael und Andrea Nikowitz sind Geschwister, kommen aus Favoriten und haben zwei Jahre lang recherchiert und diskutiert, wie man das doch komplexe Thema "großen und kleine Forschern" näherbringend könnte.

"Am Beginn eines Schuljahres erzählen mir die Kinder von ihrer Familie, und ich erzähle von meiner", erklärt Volksschullehrerin Andrea Nikowitz. "Als ich erzählte, dass mein Bruder Robotik studiert hat und sich mit automatisiertem Fahren beschäftigt, kamen natürlich viele Fragen: Was ist Robotik? Wir wird man Forscher? Was macht man da? Und weil ich selber viel zu wenig darüber wusste - wie viele meiner Kollegen auch - habe ich Michael einfach gefragt."

Selbstfahrender Bus in Aspern

So entstand fast von selber die Idee, gemeinsam ein Buch zu schreiben, das leicht verständlich und mit einer spannenden Rahmenhandlung Antworten auf all diese Fragen gibt. Zum Selberlesen und Vorlesen.

"Es ist auch eine Art Tagebuch, in das man eigene Ideen, oder Entwürfe hinein zeichnen kann", ergänzt Michael Nikowitz, studierter Robotiker, der im bmvit - Verkehrsministerium als Koordinator und Berater für automatisiertes Fahren tätig ist.

"Dieses Thema ist bereits ganz real. In der Seestadt Aspern wird 2018 ein erster automatisierter Minibus unterwegs sein. Wir fragen uns beispielsweise schon heute, wie die Autobahnen in Österreich im Jahr 2030 aussehen müssen. Da geht es um neue Technologien, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen genauso wie die Auswirkung von Automatisierung auf die Arbeitsplätze und die Menschen dahinter. Auch das wollen wir den Kindern kindgerecht erklären."

Spannende Themen unserer Zeit

"Der Roboter steht für uns als Symbol für viele aktuelle Themen, mit denen Kinder in ihrem Alltag konfrontiert sind, wir leben ja längst im Zeitalter der Automatisierung und Digitalisierung", so die beiden Autoren.

"Utopische Filme im Fernsehen, Computerspiele, Playstation, Satelliten, Raumfahrt, selbstfahrende Autos und ständig neue Erfindungen faszinieren Alt und Jung. Leicht fassliche Sachbücher dazu gibt es kaum." Und Andrea Nikowitz ergänzt aus ihrem Schulalltag: "Auch als Volksschullehrer wünscht man sich für den Sachunterricht leicht verständliches und spannendes Unterrichtsmaterial, schließlich sind das komplexe Themen, die man schon als Erwachsener kaum erklären kann!"

Und genau deshalb gibt es jetzt das Buch "Professor Schraubingers Roboter". Andrea hat natürlich schon längst mit ihren Schülern den "Praxistest" gemacht. Und ständig nachgebessert, wenn etwas unverständlich war. "Das hat allen viel Spaß gemacht, uns als Autoren, und den Kindern."

Übrigens: Die Kinder ihrer zweiten und dritten Klassen wollten natürlich sofort "Forscher" werden, oder noch besser ein "Genie". "Um dann beispielsweise Stifte zu erfinden, die die Aufgaben selber schreiben", lacht die 27jährige. Der Professor Schreibinger aus dem Buch ist übrigens ein älterer Herr, also kein Alter Ego von Michael Nikowitz (31). "Wir haben da eher an eine Mischung aus Albert Einstein und dem Onkel aus Mary Poppins gedacht!"

Zum Buch

Professor Schraubengers Roboter
Ein Mitmachtagebuch für kleine und große Forscher
Andrea und Michael Nikowitz
Verlag: myMorawa
ISBN 978-3-99070-160-7
Erhältlich im Buchhandel und auf Amazon

Autor:

Ulrike Kozeschnik-Schlick aus Alsergrund

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