Special Violets trainieren mit Respekt und Ehrgeiz

Special Violets und FC Holzhacker
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  • Foto: amaspics.at / Gottfried Wittmann
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Die Austria Wien hat vor knapp einem Jahr eine neue Mannschaft gegründet. Das Besondere daran: Das neue Team besteht aus Sportlern mit körperlichen Beeinträchtigungen. Nun haben sie im Rahmen eines Freundschaftsspiels mit dem FC Holzhacker, ebenfalls ein Hobbyverein aus Favoriten, ihr Können unter Beweis gestellt.

FAVORITEN. Auf den ersten Blick ist es ein Freundschaftsspiel zwischen zwei Vereinen, wie jedes andere auch, dass am 18.4. am Rasen der Austria Akademie stattgefunden hat. Doch kurz vor Anpfiff müssen die „FC Holzhacker“ ihre gelbe Überzieh-Shirts aus der Kabine holen: „Einige der Special Violets können die violetten und blauen Laiberl kaum unterscheiden“, ruft ein Spieler zu einer Zuseherin. Was man erst beim genaueren Hinsehen sieht: Im Team spielen Spieler mit Seh-, Hör- und anderen Beeinträchtigungen zusammen Fußball.

Strikte Regeln sind Voraussetzung

Der Verein und die Spieler nehmen es ernst. „Wir haben strikte Regel, nach denen sich alle Sportler die dabei sein möchten auch halten müssen“, so einer der insgesamt vier Trainer, Thomas Hasreiter. Dazu gehören demnach vor allem Respekt gegenüber allen Spielern, Pünktlichkeit und Kommunikation. Eines war beim Freundschaftsspiel Special Violets und FC Holzhacker ganz klar zu sehen: so viel Respekt und Wertschätzung gegenüber Mitspielern trifft man selten am Fußballplatz.

Die Mannschaft „Special Violets“ wurde vor knapp einem Jahr ins Leben gerufen. Das Team besteht aus 18 Spielern, die zwischen 18 und 35 Jahre alt sind und jeden Dienstag trainieren. Sportlicher Ehrgeiz und das Einhalten von Regeln ist Voraussetzung, um Teil des Teams zu werden. Die Behinderung variiert von Spieler zu Spieler. So trainieren taubstumme, gehör- und sehbeeinträchtige Spieler in einer Mannschaft. Die Trainings unterscheiden sich aber kaum von anderen. „Es kann vorkommen, dass man etwas öfters wiederholen muss, aber sonst läuft alles ganz normal ab“, erklärt Thomas Hasreiter. Er trainiert mit drei weiteren Trainern das Team der „Special Violets“, teils auch in Gebärdensprache.

Derby zwischen Austria und Rapid

Das erste Derby zwischen Austria „Special Violets“ und dem „Special Needs“ Team von Rapid gab es auch bereits. Die Ergebnisse sind jedoch zweitranging. Im Vordergrund steht die positive Stimmung und die Möglichkeit Spielern mit Behinderung eine Chance zu geben. Das Team steht noch am Anfang. Geplant sind weitere Spiele mit ähnlichen Special - Vereinen.

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