"Die Berührung nicht scheuen"

Eveline Buxbaumer mit ihrem Lehrling Christina Buchacher und Rene Buxbaumer (v.l.)
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  • Eveline Buxbaumer mit ihrem Lehrling Christina Buchacher und Rene Buxbaumer (v.l.)
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FELDKIRCHEN/SIRNITZ (fri). Nach dem Abschluss der dreijährigen landwirtschaftlichen Fachschule in Ehrental stand für die nun 19-jährige Christina Buchacher aus Sirnitz fest: Ich will eine Fußpflege und Masseurlehre machen.
"Drei Mal stand Christina bei mir vor der Türe und hat sich vorgestellt", erinnert sich ihre Chefin Eveline Buxbaumer. "Als ich sie fragte wann sie anfange könnte sagte sie: Am Freitag bekomme ich das Zeugnis, am Montag kann ich beginnen. Das ist eher eine Seltenheit. Meist brauchen die Jugendlichen noch ein wenig Zeit, um sich auszuruhen. Nicht so Christina", freut sich die Buxbaumer über das große Engagement, das ihr Lehrling von Anfang an mitbrachte.

Keine Angst vor Nähe

Engagiert ist die 19-Jährige, die im Sommer die Masseurlehre abschließt und dann die Fußpflegerlehre beginnt, alle Male. "Ich wollte immer einen Beruf, in dem ich mit Menschen zu tun habe. Natürlich ist es gerade als Masseurin wichtig, dass man keine Scheu hat fremde Menschen zu berühren", meint die Zweitplatzierte des Landeslehrlingswettbewerbs. Das begänne schon beim Abholen zur Massage. "Ich muss zu meinen Klienten einen Kontakt aufbauen und sie quasi abholen, um ihnen dann auch richtig helfen zu können." Vorbereitet wurde sie auf den Bewerb über einen langen Zeitraum nicht nur von ihrer Chefin, sondern auch deren Sohn Rene, der als Heilmasseur und Shiatsu-Praktiker im Betrieb arbeitet. "Christinas Natürlichkeit hat uns von Anfang an begeistert. Sie bringt die besten Voraussetzungen für den Job mit. Wir halten regelmäßig interne Workshops ab, um das schulische Basiswissen zu erweitern. Es ist elementar, dass man Therapie mit Wellness verbindet", erläutert Rene Buxbaumer.

Qualifizierter Nachwuchs

Keineswegs auf die leichte Schulter nimmt die Chefin Eveline Buxbaumer die Ausbildung ihrer Lehrlinge. "Derzeit sind es gerade zwei", sagt sie. "Man muss sich mit den jungen Menschen beschäftigen, sie an das Thema heranführen und sie gleichzeitig fördern und fordern."

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