Mehr Qualifikation durch Bildung

Gezielte Beratung und Bildungsangebote: Case Managerin Kathrin Bacher und VHS-Bezirkskoordinatorin Isabella Penz (v.li.)
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BEZIRK FELDKIRCHEN (fri). Mit einem besonderen Projekt will die VHS Feldkirchen die Weiterbildung im Bezirk Feldkirchen für eine Zielgruppe besonders fördern. Die Teilnahme ist vom Haushaltseinkommen abhängig und wird vor Kursbeginn geprüft.

Individuelle Ausrichtung

"Finanziert wird das Projekt, das über einen Zeitraum von drei Jahren läuft, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Kärnten. Die einzelnen Einheiten werden auf die Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt", sagt die pädagogische Leiterin und VHS-Bezirksstellenkoordinatorin für Feldkirchen und St. Veit Isabella Penz. Aufgrund der Anforderungen sind in Einzelfällen sogar Einheiten für eine Person alleine nötig.
"Wir bieten kostenlose Weiterbildung in den unterschiedlichsten Bereichen an. Je nach Bedarf können die Inhalte individuell gewählt werden. Das Ziel ist es die berufliche Situation der Betroffenen zu verbessern. Mittels Sprachkurs, Computer-Schulung oder anderen gezielten Einheiten kann man die Qualifikation erhöhen."

Qualifikation erhöhen

Im Zuge dessen können auch Beratung und Unterstützung für die Bewältigung des Alltags in Anspruch genommen werden. "Viele Menschen wissen nicht, wo sie Förderungen beantragen können oder kommen mit den Finanzen oder ihrer Wohnsituation nicht klar. Diese Beratungen sind wie auch die Weiterbildungen für diese Zielgruppe kostenlos."

Anforderungsprofil

Das Angebot richtet sich ganz speziell an Menschen, die im Bezirk Feldkirchen wohnen und einer Beschäftigung nachgehen (Arbeiter, Angestellte, Selbstständige, Landwirte, ...) und über einen genau festgesetzten Einkommensbetrag nicht hinauskommen.

One Stop für die berufliche Stabilität

Es sollen Personen, die trotz Erwerbstätigkeit von Armut bedroht oder betroffen sind, durch kostenlose Beratung, Begleitung und Qualifizierung vor Ort unterstützt werden.
Ziel: Eine Verbesserung der Gesamtsituation.

Zur Sache

14,1 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind laut EU-SILC armutsgefährdet. Kärntenweit sind 58.000 Personen davon betroffen. Von Armutsgefährdung spricht man, wenn ein Haushalt über ein sehr geringes Familieneinkommen verfügt. Besonders stark betroffen sind Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Langzeitarbeitslose, Nicht-Österreicher und gering Qualifizierte.

Info:VHS Feldkirchen, Tel. 050477-7602, E-Mail: vhs-feldkirchen@vhsktn.at

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