Working Poor

Beiträge zum Thema Working Poor

Johannes Ungar (li.) und Johann Berger von "innovia" informierten über das "Inbus" Projekt, das als Unterstützung für armutsgefährdete Erwerbstätige dient.
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Unterstützung durch Projekt "Inbus"
Wenn es trotz Arbeit hinten und vorne nicht reicht

BEZIRK LANDECK/PRUTZ (sica). Personen, die arbeiten gehen und trotzdem zu wenig zum Leben haben gibt es immer mehr. Nicht nur mit Beratung, sondern auch mit individueller Begleitung unterstützt das Projekt "Inbus" Betroffene.  Tirolweites ProjektDer Bezirk Landeck zählt neben Kitzbühel, Lienz und Imst zu den Pilotregionen für das Projekt "Inbus", das 2019 startete und künftig auch auf die restlichen Tiroler Bezirken ausgeweitet werden soll. Wer pro Monat nicht mehr als 1.286 Euro zur Verfügung...

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  • Carolin Siegele
Bildungs- und Arbeitslandesrätin Beate Palfrader: "Für Betroffene kann gerade jetzt die Beratung im Rahmen von inbus eine wertvolle Hilfe sein, damit sie in Zukunft wieder eine bessere Erwerbsphase erreichen können."

Working Poor
Inbus-Projekt wird auf ganz Tirol ausgeweitet

TIROL. Im Oktober 2019 wurde das Projekt "Inbus" in den Bezirken Landeck, Imst, Lienz und Kitzbühel gestartet. Ziel ist es den sogenannten "Working Poor" Unterstützung anzubieten, also Menschen, die trotz Arbeit von Armut betroffen sind. Besonders während der Corona-Krise bietet das Projekt wertvolle Hilfe, weiß LRin Palfrader. Ausweitung der Beratungsunterstützung bis 2021Der Probebetrieb in den Bezirken Landeck, Imst, Lienz und Kitzbühel verlief gut, so dass man sich zu einer Ausweitung der...

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Ab 2021 wird das Projekt inbus auf alle Tiroler Bezirke ausgeweitet.

Projekt inbus
Wertvolle Hilfe während und nach der Coronakrise

Nach Probebetrieb in den Bezirken Kitzbühel, Landeck, Imst und Lienz Ausweitung der Beratungsunterstützung bis 2021 auf alle Tiroler Bezirke. TIROL, BEZIRK KITZBÜHEL (jos). Seit September 2019 hat Innovia das Projekt inbus gestartet und bereits die Arbeit aufgenommen. "Das Projekt wurde in den Bezirken Kitzbühel, Landeck, Imst und Lienz gestartet, weil hier laut entsprechender Studien die Gefahr besonders groß war und ist, trotz Arbeit von Armut betroffen zu sein. Die Zielgruppe sind Personen,...

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„Wenn wir erreichen wollen, dass die Schere zwischen arm und reich nicht weiter auseinanderklafft, werden wir um eine Arbeitszeitverkürzung nicht herumkommen!“, so Wohlgemuth.

ÖGB Tirol
Zukunftsperspektiven und Forderungen

TIROL. In der Landesvorstandssitzung des ÖGB Tirol betonte der ÖGB-Vorsitzende Philip Wohlgemuth die Stärke des Gewerkschaftsbundes. "An uns führt kein Weg vorbei!", so Wohlgemuth zuversichtlich und stellt die Forderungen für die Arbeitswelt der Zukunft vor.  Der ÖGB als Garant für Stabilität Für die Zukunft fordert der ÖGB Tirol eine "Wiedereinbindung der Sozialpartner in relevanten Entscheidungen". Zudem müsse man sich auf Augenhöhe begegnen und nicht von oben herab. Letztendlich steht fest,...

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"So kann Wohnpolitik und damit auch Armutsbekämpfungspolitik in Tirol nicht funktionieren",  so Liste Fritz Klubobfrau Haselwanter-Schneider verärgert.
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Working Poor
Maßnahmen gegen Armut gefordert

TIROL. Das Thema "Working Poor" beschäftig auch die Liste Fritz, die wiederum die schwarz-grüne Landesregierung auffordert, den Kampf gegen die Armut und die Armutsgefährdung aufzunehmen. Man würde nur "schöne Worte" hören und vergeblich "auf den großen Wurf" warten, so die Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.  42% des Lohns nur fürs Wohnen in TirolIn Tirol gibt es Menschen, die als "Working Poor" bezeichnet werden, auch aufgrund der hohen Lebenskosten. Im Schnitt gibt man in...

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Bildungs- und Arbeitslandesrätin Beate Palfrader: „Mittelfristig soll sich das Projekt INBUS zur Erstanlaufstelle für Menschen mit Unterstützungsbedarf entwickeln.“
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Unterstützung für Working Poor
Mit dem "Einkommen ein Auskommen haben"

TIROL. Working Poor, so bezeichnet man Personen, die trotz einer Erwerbstätigkeit von Armut betroffen sind. Arbeitslandesrätin Beate Palfrader möchte dieser Entwicklung mit dem Projekt "Case Management für Working Poor" entgegen treten. Die Menschen sollen informiert, beraten und unterstützt werden, so dass sie mit ihrem "Einkommen ein Auskommen" haben.  Projekt startete am 1. September 2019 Bereits im vergangenen September startet das Projekt in den Bezirken Lienz, Kitzbühel, Landeck und Imst....

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Working Poor in Österreich: 300.000 Menschen trotz Erwerbstätigkeit armutsgefährdet!

"Es sollen nicht nur die Kinder sein, die in der Früh aufstehen müssen!" Mit solchen arroganten, niederträchtigen und falschen Aussagen über Mindestsicherungsbezieher sorgte der österreichische Bundeskanzler Kurz kürzlich im Nationalratsplenum für einen sozialen Eklat.   Tatsächlich sind mehr als 70 % der Mindestsicherungsbezieher sogenannte "Aufstocker", die die Sozialleistung als Ergänzung zum Arbeitslosengeld, zur Notstandshilfe, zur Pension oder eben zum Erwerbseinkommen erhalten. Letztere...

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  • Oliver Plischek
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Working Poor in Österreich: 300.000 Menschen trotz Erwerbstätigkeit armutsgefährdet!

"Es sollen nicht nur die Kinder sein, die in der Früh aufstehen müssen!" Mit solchen arroganten, niederträchtigen und falschen Aussagen über Mindestsicherungsbezieher sorgte der österreichische Bundeskanzler Kurz kürzlich im Nationalratsplenum für einen sozialen Eklat. Tatsächlich sind mehr als 70 % der Mindestsicherungsbezieher sogenannte "Aufstocker", die die Sozialleistung als Ergänzung zum Arbeitslosengeld, zur Notstandshilfe, zur Pension oder eben zum Erwerbseinkommen erhalten. Letztere...

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  • Oliver Plischek
Gezielte Beratung und Bildungsangebote: Case Managerin Kathrin Bacher und VHS-Bezirkskoordinatorin Isabella Penz (v.li.)
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Mehr Qualifikation durch Bildung

Die VHS bietet eine kostenlose Weiterbildung für Menschen mit geringem Einkommen an. BEZIRK FELDKIRCHEN (fri). Mit einem besonderen Projekt will die VHS Feldkirchen die Weiterbildung im Bezirk Feldkirchen für eine Zielgruppe besonders fördern. Die Teilnahme ist vom Haushaltseinkommen abhängig und wird vor Kursbeginn geprüft. Individuelle Ausrichtung "Finanziert wird das Projekt, das über einen Zeitraum von drei Jahren läuft, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Kärnten. Die...

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  • Isabella Frießnegg
Arbeiten statt faulenzen: Verena Kumpitsch steht mit Anstellung trotzdem schlechter da als ohne.
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"Arbeit muss endlich wieder mehr wert sein!"

Eine junge Grazerin hat mit Job weniger Geld zur Verfügung als davor ohne Arbeit. Stellen Sie sich vor, Sie sind 33 Jahre alt, haben eine Lehre erfolgreich abgeschlossen und sind für eine vierjährige Tochter verantwortlich, für die Sie natürlich nur das Beste wollen. So weit so gut und eigentlich ganz normal. Jetzt stellen Sie sich aber außerdem vor, dass diese Tochter und der Wunsch, sich auch um sie zu kümmern, der Grund dafür sind, dass Sie keinen ihrer Ausbildung angemessenen Job finden,...

  • Stmk
  • Graz
  • Max Daublebsky
LH Günther Platter und Arbeitslandesrat Johannes Tratter freuen sich über positive Tiroler Arbeitsmarktdaten.

Arbeitsmarktdaten für Februar - positiver Aufwärtstrend

Arbeitslosenzahlen: Bundesland Tirol verzeichnet mit minus 6,1 Prozent wieder den stärksten Rückgang! Heute wurden die Arbeitsmarktdaten für den Monat Februar vom AMS (Arbeitsmarktservice) veröffentlicht. Diese seien wieder eine positive Entwicklung für Tirol. „Mit einem Rückgang von 6,1 Prozent schneidet Tirol im Bundesländervergleich erneut mit Abstand am besten ab. Der erfreuliche Aufwärtstrend der letzten Monate setzt sich damit fort. Ein klares Signal, dass die vereinten...

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Versteckte Armut nimmt zu

Rund 6.500 Klagenfurter sind armutsgefährdet. Das Armutsnetzwerk fungiert als ihr Sprachrohr. KLAGENFURT. Ein Job und ein Einkommen – wer denkt in diesem Zusammenhang an Armutsgefährdung – in Klagenfurt laut Statistik rund 6.500 Personen. Sie gehören zur Gruppe der "Working-Poor". Heinz Pichler vom Armutsnetzwerk sagt: "Die Armutsschwelle ist ein statistischer Wert, der sich am Meridianeinkommen orientiert. Bei einem Einpersonen-Haushalt sind das 1.161 Euro im Monat. In Österreich sind 12,5...

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  • Markus Vouk

Durch Rechtsnormen gedecktes Raubrittertum

Nach dem Schilling, der Abschaffung der Anonymität der Sparbucher soll jetzt auch noch das österreichische Bankgeheimnis abgeschafft werden. Bei der verpflichtenden EU-Abstimmung wurde uns all dies verheimlicht bzw. verniedlichst, obwohl man genau wusste, dass diese geliebten Traditionen auf Dauer nicht haltbar sind, was z. B. auch die frühere Nationalbankpräsidenten Schaumayer in einem Interview bestätigt hat. Weiters wurde mit suggerierten Vorteilen wie dem Eder-Tausender der Bevölkerung der...

  • Gänserndorf
  • Robert Cvrkal

MEINUNG: "Working Poor" auch in Salzburg

Waren das noch schöne Zeiten, als man über Sozialschmarozter, Faulpelze und Nichtstuer schimpfen konnte. Wer sich in einer sozialen Schieflage befand, der musste sich – zumindest nach Ansicht gewisser politischer Gruppierungen – zweifelsohne einer dieser drei Gruppen zuordnen lassen. Inzwischen sollten auch die letzten erkannt haben, dass diese Zeiten vorbei sind. Immer öfter reicht das Einkommen auch für jene Menschen nicht mehr zum Leben, die Tag für Tag schuften. Auch dass jemand zwei,...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Andreas Farcher

VORSCHAU 2013

Jänner 2013 Heeresvolksbefragung in Österreich und die Mehrheit der Bevölkerung kehrt dieser den Rücken, weil die Bürger bedingt durch die Informationspolitik der zuständigen Stellen nicht beurteilen können, ob die beste Lösung für Österreich überhaupt dabei ist bzw. es nicht möglich ist die Konsequenzen der Entscheidung abzuschätzen. Zypern muss unter den Rettungsschirm und neuerlich verdienen sich Spekulanten eine goldene Nase auf Kosten der Steuerzahler. Österreichs Haftungen für die maroden...

  • Gänserndorf
  • Robert Cvrkal

Arm trotz Einkommen

Es gibt eine große Scheu, die Mindestsicherung in Anspruch zu nehmen, stellt die Arbeiterkammer fest. VÖCKLABRUCK (sc). 364 Vöcklabrucker beziehen derzeit die bedarfsorientierte Mindestsicherung. "Erschreckend ist, dass darunter auch Lohnbezieher sind", sagt Martina Obermaier, Bezirksstellenleiterin der Arbeiterkammer. 61 von diesen 364 Personen würden arbeiten, aber so wenig verdienen, dass sie Anspruch darauf haben. "Dieser Anteil steigt, das muss die Alarmglocken schrillen lassen", so...

  • Vöcklabruck
  • Christine Steiner-Watzinger
Markus Kopcsandi

Auf dem Rücken der "Draufzahler"

Laut Armutsbericht des Landes sind 13,6 Prozent, heißt 160.000 der Steirer von Armut gefährdet. Bedeutet so viel, dass jeder siebente Steirer mit weniger als 980 Euro im Monat über die Runden kommen muss. 31.000 davon zählen zu den "Working Poor", übersetzt arbeitenden Armen. Sozialminister Schrittwieser pocht auf die vermögensabhängige Steuer. Ein notwendiger Schritt, wenn man etwa eine Studie der Österreichischen Nationalbank heranzieht, die deutlich aufzeigt, wie ungleich, man möge beinahe...

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  • Leibnitz
  • Markus Kopcsandi
45_UU_armut

Arbeit garantiert nicht den Schutz vor Armut

BEZIRK (fog). Wenn die Nächte kälter werden, dann füllt sich die Notschlafstelle des Vereins B37 in Linz. Bei Peter Sigl reichten 2000 Euro Schulden aus, dass er seine Wohnung verloren hat. An der Schwelle zur Armut leben aber viel mehr vollzeitbeschäftigte Leute. Peter Sigl zählt zu den sogenannten Working Poor (engl. = arbeitende Arme). Im Dezember 2010 verlor der in Goldwörth und Ottensheim aufgewachsene Lagerarbeiter seine 18 m2-Wohnung in Linz, für die er 320 Euro im Monat bezahlt hatte....

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  • Bezirksrundschau Urfahr

Mehr Druck, aber zu wenig Geld

Alarmierende Umfrage: Schlechtere Arbeitsbedingungen, mehr Leistungsdruck und trotzdem arm. BEZIRK. Martina K. (Name von der Redaktion geändert) kommt trotz eines Jobs in einem bekannten Unternehmen im Bezirk kaum über die Runden. Von ihren knapp 900 Euro Gehalt muss sie Miete, Strom und Heizung bezahlen - für sie und ihre beiden Kinder bleibt da nur das Nötigste. Durch Preissteigerungen von bis zu 17 Prozent wie bei Treibstoffen und einer durchschnittlichen Preissteigerung von zuletzt 3,4...

  • Waidhofen/Thaya
  • Peter Zellinger

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