Region setzt nun auf Photovoltaik

Setzt heuer verstärkt auf Photovoltaik. Sabine Kinz von FEnergiereich
  • Setzt heuer verstärkt auf Photovoltaik. Sabine Kinz von FEnergiereich
  • hochgeladen von Alexander Wabnig

Alternative Energien und E-Mobilität halten in unserem alltäglichen Leben immer mehr Einzug. Seit 2009 gibt es in Österreich Klima- und Energie-Modellregionen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen und Projekte auf die Beine stellen. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 22.

Photovoltaik am Vormarsch
Auch in Feldkirchen existiert mir FEnergiereich eine solche Klima- und Energie-Modellregion (siehe Factbox unten), welche dieses Jahr gleich bei der Umsetzung dreier Photovoltaik-Projekte mit dabei ist. "Wir haben eine große Anlage mit 40kwp sowie zwei kleinere geplant", berichtet Sabine Kinz, FEnergiereich-Geschäftsführerin. Investitionsvolumen: rund 175.000 Euro.
Die kleinste der drei Anlagen nimmt dieser Tage den Betrieb auf. "Dabei handelt es sich um eine Fünf-kwp-Anlage auf der Volksschule Himmelberg. Diese steht bereits", freut sich Kinz.

Anlage für die HAK
Noch im April geht es an die Umsetzung bei der HAK Feldkirchen. "Hier wird eine 15-kwp-Anlage montiert", weiß Kinz. Präsentiert wird diese am Tag der Sonne Anfang Mai. "Spätestens bis dahin soll sie auch in Betrieb gehen."
Das größte Projekt am Bezirksaltenwohnheim am Lindl steht derzeit noch in der Warteschleife. "Seit etwa eineinhalb Jahren warten wir auf eine Antwort des Landes Kärnten. Es sieht aber gut aus", berichtet die FEnergiereich-Geschäftsführerin. Rund ein Viertel des Stromverbrauches des Bezirksaltenwohnheimes wären durch diese Anlage gedeckt. "Das würde sich natürlich schnell amortisieren", ist Kinz überzeugt.
Neben den drei Photovoltaikanlagen stehen weitere Projekte an. "Im Mai planen wir einen Workshop mit Unternehmern, zudem haben wir bei einigen Projekten der Stadtgemeinde eine Beraterfunktion." Schwerpunkt bleibt aber die Bewusstseinsbildung. "Wir sind mit der Modellregion am richtigen Weg. Wir waren zwar spät dran, aber der Start wurde gemacht", meint Kinz.

Die E-Mobilität ist im Bezirk im Hintertreffen

Ein schweres Thema für die Klima- und Energie-Modellregion FEnergiereich ist die Mobilität. "Hier eine Verhaltensänderung zu bewirken, ist nicht leicht", weiß GF Sabine Kinz. Vor allem bei Elektroautos ist der Bezirk Feldkirchen im Hintertreffen.
"Wir haben insgesamt 19 E-Tankstellen über den gesamten Bezirk verteilt, jedoch gibt es lediglich zwei E-Autos", so Kinz. Eines davon gehört zudem Christian Prugger, der selbst beim Verein FEnergiereich an Bord ist.
"E-Mobilität ist in Feldkirchen leider nicht wirklich existent", zeigt sich Kinz ein wenig verzweifelt.

Ein großes Thema in der Arbeit von FEnergiereich ist auch die Ernährung. "Alleine die Produktion von Rindfleisch verbraucht sehr viel CO2. Ein kg Rindfleisch kommt auf 16kg CO2", betont Sabine Kinz. Mit der Plattform Nachhaltigkeit wird dieser Sektor seitens der Modellregion abgedeckt. "Wir haben zu diesem Thema 2014 einige Kooperationen geplant."

Fördervertrag läuft aus
Jedoch: Mit 2013 läuft die Förderung des Klimafonds für FEnergiereich aus. "Wir wollen jedoch weitermachen, geben keinesfalls auf. Die beiden Gemeinden stehen auch voll hinter dem ganzen Projekt FEnergiereich", sagt die Geschäftsführerin.

Zur Sache

Die Klima- und Energie-Modellregion FEnergiereich wurde bereits 2009 bei der ersten bundesweiten Ausschreibung ins Leben gerufen.
Der offizielle Start erfolgte dann 2011.
Beteiligt sind die Gemeinden Feldkirchen & Himmelberg. So wohnen rund 17.000 Einwohner innerhalb dieser Modellregion.
Vorteil einer solchen Region sind Sonderförderungen.
Im Vorjahr wurden insgesamt 98 Beratungen, acht Energiesprechtage, 13 Vor-Ort-Beratungen, 14 Bauthermografie sowie die E-Bike-Aktion und die Kipferlaktion durchgeführt.

Autor:

Alexander Wabnig aus Feldkirchen

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