Bei Rise Holz kreischen jetzt wieder die Sägen

Roland und Melanie Seppele mit ihren Kindern in der neu erbauten Werkshalle. Ab sofort wird wieder gesägt
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LANGACKER (fri). Am 6. April 2016 ging für die Familie Ritscher-Seppele kurzfristig ihr Lebenswerk in Rauch auf. Bei einem Großbrand wurde das Sägewerk in Langacker vernichtet. Nach kurzer Schrecksekunde stand für Roland Seppele und seine Gattin Melanie bald fest: "Wir bauen den Betrieb wieder auf. Denn das ist unser Leben!"

Vom Plan zum Objekt

Rund ein halbes Jahr nahmen Abbruch-, Planungs- und Einreichphase in Anspruch, ehe im November des Vorjahres mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte. Nun ist das neue Werksgebäude fertig und mit modernster Sägetechnologie ausgestattet. "Neben einer Blockbandsäge, einem Besäumer und einer Sortieranlage wurde auch ein Hacker installiert", erklärt Roland Seppele. "Die Anlage wird computergesteuert und wir haben eine Kapazität von 15.000 Festmetern." Immerhin waren zehn LKW-Züge notwendig, um alleine die Maschinen anzuliefern. Doch nun soll wieder alles seinen gewohnten Lauf gehen.

Regionale Kooperationen

"Natürlich müssen wir uns erst mit der Technologie vertraut machen und eigene Erfahrungen machen, doch unsere Mitarbeiter haben langjährige Praxis und der Maschineneinsatz erleichert auch einige Arbeitsschritte." Neben Seppele und seiner Frau sind weitere drei Personen im Betrieb beschäftigt. Im Sägewerk wird in erster Linie heimisches Holz – Fichte, Lärche, Tanne, Zirbe, Kiefer – geschnitten und auch die Kunden kommen aus der Region. "Wir kooperieren mit Zimmereien oder Baufirmen aus der Region. Aber auch viele Privatkunden schätzen den unkomplizierten Ablauf bei uns."

"Freunde waren da"

Da Holz bis zu einer Länge von zwölf Metern geschnitten werden kann, gibt es auch immer wieder Spezialaufträge und da ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nicht bei rein geschäftlichen Beziehungen bleibt. "Bei den Bauarbeiten haben wir viel Untersützung von Freunden bekommen. Viele sind gekommen und haben geholfen, ohne lang zu fragen. Es ist Zeit danke zu sagen", wenden sich die Unternehmer an die Freunde, die in der schwierigen Zeit da waren.

"Tag der offenen Tür"

Am 24. Juni lädt die Unternehmer-Familie Ritscher-Seppele Interessierte ab 14 Uhr zu einem "Tag der offenen Tür" in das Sägewerk ein.
Zahlen & Fakten:
Gesamtkosten: rund 1,6 Millionen Euro
Verwendete Materialien: 700 Kubikmeter Beton, 50 Tonnen Baueisen, mehr als 100 Kubikmeter Holz

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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