Firma Hirsch hat sich erholt

Konzernumsatz konnte erhöht werden: Siegfried Wilding (rechts) und Harald Kogler sind weiter optimistisch
  • Konzernumsatz konnte erhöht werden: Siegfried Wilding (rechts) und Harald Kogler sind weiter optimistisch
  • hochgeladen von Bettina Knafl

GLANEGG. Ein bewegtes Geschäftsjahr hat die Hirsch Servo AG hinter sich: Im Juli 2013 Großbrand in der Konzernzentrale in Glanegg, im April 2014 Inbetriebnahme der neuen Schneidstraße für Dämmplatten in Glanegg. Und mit 85 % ist die österreichische Herz Beteiligungs Ges.m.b.H. seit September 2014 neuer Kernaktionär der Hirsch Servo AG. "Der Gesamtumsatz ist auf 89,1 Millionen Euro gestiegen, das Betriebsergebnis wurde positiv gedreht und verbesserte sich auf zwei Millionen Euro", sagt Vorstandsvorsitzender Harald Kogler.

War die Hirsch Servo Aktie im Dezember 2013 mit 4,70 Euro im Keller, so liegt der Kurs derzeit bei 12 Euro. "500.000 Aktien sind im Umlauf. Das Unternehmen hat enormes Potenzial nach oben", sagt Vorstandsmitglied Siegfried Wilding. Im Bereich der EPS-Verarbeitung konnte er Umsatz um 74,4 Mio. Euro erhöht werden. "Im letzen Jahr haben wir Altlasten bereinigt. So konnte das Ergebnis gedreht werden. Großkunden haben ihr Vertrauen in die Firma Hirsch wiedergefunden", bestätigt Kogler.

Umsatzrückgang 1 Mio. Euro

"Im Geschäftsfeld Technologie haben wir uns auf das Kerngeschäft konzentriert. Die Vertriebs- und Einkaufsbereiche in Italien wurden am Standort Glanegg fokussiert, was Kosten verursachte", erklärt Wilding den Umsatzrückgang von 15,6 Mio. Euro auf 14,6 Mio. Euro.

Investitionen in Glanegg

Im Geschäftsjahr 2014 wurden auch Investitionen getätigt: 2,4 Mio. Euro wurden vor allem im Geschäftsfeld EPS-Verarbeitung aufgewendet. In Glanegg wurden neben der neuen Schneidstraße die Hallen erweitert. Das Geschäftsfeld EPS (Verpackungen und Dämmstoffe) hänge stark von der Baukonjunktur ab. Wie sicher ist denn das Werk in Glanegg, an dem 180 Mitarbeiter beschäftigt sind? "Operativ sicher der schwierigste Standort. Innerhalb Kärnten beziehungsweise im Süden ist der Wettbewerbsdruck besonders hoch. Derzeit haben wir aber keine Pläne, die Konzernzentrale zu verlegen", verspricht Wilding.
Im Gegenteil: Man wolle Glanegg sogar ausbauen: "Im Bereich Maschinenbau ist angedacht, ein neues Produktionsschiff dazuzubauen", verrät Kogler. Eine Entscheidung dahingehend fällt in den nächsten sechs Monaten.

Das Unternehmen
Die Hirsch Servo ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Glanegg, wo 180 Mitarbeiter arbeiten. Für die Produktion in den Geschäftsfeldern EPS-Verarbeitung und Technologie sind weltweit 550 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gruppe betreibt zehn Werke in Österreich, Italien und Osteuropa (Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei).

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