Pfeffermühle
Wo der Pfeffer nicht wächst, aber schmeckt

Dezente Farbgestaltung, heimeliges Holz und überall Hinweise auf den Pfeffer, der Namenspate für das Restaurant ist
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  • Dezente Farbgestaltung, heimeliges Holz und überall Hinweise auf den Pfeffer, der Namenspate für das Restaurant ist
  • Foto: Pfeffermühle Kogler
  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

In der Pfeffermühle hat Pfeffer ganzjährig Saison. Im Haus kann man das Gewürz mit allen Sinnen erleben.

ST. URBAN (fri). "Eigentlich", so erinnert sich Pfeffermühlen-Wirt Karl Kogler, "war die erste Pfeffermühle ein Geschenk eines Gastes an meinen Vater." Die Mühle wurde für gut befunden und mit der Zeit wurde aus dem Einzelstück eine kleine Sammlung. "Allerdings war die Idee daraus ein Thema zu machen, das sich durch unser Restaurant zieht, noch lange nicht geboren", weiß Kogler.
Als er 2008 den elterlichen Betrieb mit seiner Frau Sigrid übernahm, begann er über eine Positionierung nachzudenken. Dennoch sollte noch viel Pfeffer in der Restaurantküche gemahlen werden, ehe tatsächlich "Nägel mit Köpfen" gemacht werden konnten. 

Entscheidender Anruf

Den Impuls gab schließlich ein Anruf eines Restaurant-Besitzers aus dem Burgenland. "Er hatte ebenfalls einen Betrieb namens Pfeffermühle. Er wollte seinen Betrieb schließen und seine Pfeffermühlen-Sammlung verkaufen", sagt Kogler. Er kaufte die Sammlung und holte sie zu sich nach St. Urban. "Jahrelang waren die Pfeffermühlen dann in Vitrinen verstaut und warteten auf eine Wiederbelebung."

Umbau gab Impuls

Diese begann mit Beginn der Planung für den Restaurant-Umbau im Vorjahr. "Wir haben einen Architekten beauftragt ein Konzept für das Restaurant zu entwerfen. Ziel war es Restaurant und Hotel zu verbinden und den Gästen sofort beim Eintritt eine Art Wohlfühl-Faktor zu vermitteln." Bald wurde ein Konzept, das die Auftraggeber begeisterte, vorgelegt. Der gesamte Rezeptions- und Barbereich wurde neu gestaltet. Der Gast kommt an, wird auf eine ganz natürliche Art willkommen geheißen und weitergeleitet. Und wie ein "roter Faden" zieht sich das Thema Pfeffer durch alle Räume, ist auf dezente Art und Weise präsent.

Pfeffer ist nicht Pfeffer

"So haben wir dem Pfeffer, von dem es unglaublich viele Sorten gibt, viel Platz in unserem Restaurant eingeräumt. Denn wer denkt, Pfeffer ist gleich Pfeffer, der irrt gewaltig", so Kogler. "Jede Sorte hat ihr ganz eigenes Aroma, ihren eigenen Geschmack. Darum verwenden wir für die Zubereitung spezieller Gerichte auch den entsprechenden Pfeffer."
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Zur Sache

Pfeffer gehört zur Familie der Pfeffergewächse. Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanze ist Indien, speziell die Malabarküste, die im Zusammenhang mit dem Indienhandel zu Reichtum gelangte.

Heute zählen Vietnam, Indonesien, Indien, Malaysia und Brasilien zu den Hauptanbaugebieten. Weltweit werden ca. 200.000 bis 360.000 Tonnen pro Jahr produziert.

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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