09.09.2014, 22:00 Uhr

,,Respekt vor Salzburg war zu groß!"

Fest im Griff. Auf Alex Kofler wird am Sonntag viel Arbeit einprasseln. (Foto: Kuess)

WAC-Goalie Alexander Kofler muss im sonntägigen Bundesliga-Schlager in Klagenfurt (16.30 Uhr, live ORF eins) der Tormaschinerie von Red Bull Salzburg standhalten.

CLAUDIO TREVISAN

KLAGENFURT/WOLFSBERG. WAC-Tormann Alexander Kofler weiß: Am Wochenende wird eine Menge Arbeit auf ihn zukommen. Möglicherweise mehr als üblich. Denn die Tor-Maschinerie von Red Bull Salzburg rollt an, gastiert am Sonntag (16.30 Uhr, live ORF eins) im Bundesliga-Schlager im Klagenfurter Wörthersee-Stadion.

31 Treffer in nur sieben Partien fabrizierten die Bullen bisher – so viel wie keine andere BL-Mannschaft! „Es wird einiges auf mich zukommen. Aber ich bin bereit”, betont Kofler.

Ob man sich auf ein derart offensivstarkes Team als Goalie besonders vorbereitet? „Man weiß, dass die Salzburger bevorzugt durch die Mitte spielen. Da simulieren wir im Training mehr Pässe in die Tiefe”, verrät der 27-Jährige.

„Druck zu groß”

Dass es um die vorübergehende Nummer eins in Österreich geht, gebe dem 1,94-Meter-Mann zusätzliche Motivation. „Gegen Wr. Neustadt hätten wir uns schon auf Platz eins hieven können, haben es verpasst. Vielleicht war der Druck zu groß. Jetzt wissen wir, was auf uns zukommt”, so Kofler, der von einer Salzburger „Übermacht” nichts wissen will. „Nach der verpassten Champions-League-Quali gegen Malmö hat man gesehen: Sie sind verwundbar! Auch wenn sie nach wie vor das stärkste BL-Team haben, war der Respekt vor den Bullen hierzulande anfangs zu groß!”, zieht der Veldener den Salzburg-„Töter” Malmö als Vorbild heran.

Erst fünf Gegentore

Optimistisch stimmt ihn, dass sich die WAC-Defensive um Captain Michael Sollbauer bis dato sehr sicher zeigte: „Wir haben ja erst fünf Gegentore kassiert”, tönt Kofler, der sich zu Saisonbeginn gegen Christian Dobnik um das Einser-Leiberl durchsetzte. „Der Konkurrenzkampf ist positiv. Wir verstehen uns sehr gut!”

Wo „Cofax” am Saisonende mit WAC stehen will? „Es wäre derzeit vermessen, zu sagen, dass es ein Europacup-Platz werden muss. Aber unmöglich ist es nicht!”
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