Schulprojekt
Demokratie – Friede – Menschenrecht

Susanne Lamo-Pertl (re) lud Zeitzeugin Lucia Heilmann zu einem Gespräch mit Schüler und Schülerinnen ein.
5Bilder
  • Susanne Lamo-Pertl (re) lud Zeitzeugin Lucia Heilmann zu einem Gespräch mit Schüler und Schülerinnen ein.
  • hochgeladen von Sabine Krammer

Im GRG 21 wurde im Zuge einer Aktivitätenwoche Vergangenes auf die Gegenwart übertragen.

Unter dem Projekttitel „Demokratie – Friede – Menschenrecht“ haben die Schülerinnen und Schüler des GRG 21 Workshops besucht, Diskussionsrunden abgehalten und Exkursionen unternommen. „Das Projekt ist weit über den normalen Unterrichtsstoff hinausgegangen und hat die Kinder aktiv zum Mitarbeiten eingeladen“, meint Organisatorin Susanna Lamp-Pertl.

Durch die Vielfältigkeit der Inhalte, von Liedern für den Frieden bis hin zu Gesprächen mit Zeitzeugen, haben viele Schulkinder freiwillig neue Projekte entworfen und dargestellt. Die Vorbereitungen für die Ausstellungen, Workshops und das Gesamtprojekt liefen seit dem letzten Schuljahr und wurden vom Zukunftsfond Österreich und dem Elternverein unterstützt.

Prägend für Kinder

Zeitzeugin Lucia Heilmann, geboren 1929, erzählte in den Maturaklassen von der verlorenen Kindheit im Zweiten Weltkrieg. „Der Rauswurf aus der Schule sowie der Lärm der Flugzeuggeschwader und der Bomben waren die prägendsten Eindrücke“, erinnert sich Heilmann.

Von der Entstehung der Demokratie und der Friedensbewegung bis zur jüngsten Gegenwart reichte der Bogen der Aktivitäten. Die Erinnerungsjahre 1918, 1938, 1948 und 1968 spielten dabei jedoch eine wesentliche Rolle.

„Heute nehmen wir Demokratie als Selbstverständlichkeit hin. Diese Woche hat mir bewusst gemacht, dass dies ein wertvolles Gut ist, das es zu bewahren gilt und um das man kämpfen muss“, meint Merola aus der Klasse 8C.

Auch Lilo aus der 8D zieht ein wichtiges Resümee: „Durch die Beleuchtung der Themen Neonazismus und Rechtsextremismus habe ich erkannt, dass viele Personen sich dorthin nicht wegen der Ideologie, sondern aufgrund der Einsamkeit flüchten. Soziale Akzeptanz aller ist daher zwingend notwendig.“

Szenische Lesungen, Berichte zu den Klassenprojekten, Friedensreden und historische Momentaufnahmen rundeten die Aktivitätenwoche mit einer festlichen Präsentation ab.

Autor:

Sabine Krammer aus Floridsdorf

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

8 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Wirtschaft

Corona-Krise gemeinsam meistern
Hilfe vor Ort mit dem österreichweiten Netzwerk #schautaufeinander

In Ausnahmesituationen wie diesen stehen die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Die Regionalmedien unterstützen dies in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs mit dem Netzwerk #schautaufeinander. Hier könnt Ihr Dienste suchen oder anbieten, die uns gemeinsam durch diese Krisenzeiten helfen. Du suchst jemanden, der/die notwendige Lebensmittel nach Hause liefert? Du willst dich in deiner Nachbarschaft nützlich machen, oder gibst online Nachhilfe? Dann poste doch deinen...

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen