POLITIK
Andreas Danner: "Kein Problem ist mir zu klein"
- Andreas Danner
- Foto: Neos
- hochgeladen von Roland Wolf
FREISTADT, LASBERG. Im Jahr 2021 wollen die Neos nicht nur in den oberösterreichischen Landtag einziehen, sondern auch in möglichst vielen Gemeinderäten vertreten sein. Als eine der Potenzialgemeinden haben die Neos die Bezirksstadt Freistadt ausgemacht. "Hier wittern wir eine große Chance, den Sprung in den Gemeinderat zu schaffen", sagt Andreas Danner (29). Der gebürtige Lasberger, der in Linz wohnt, ist Bezirkskoordinator und will die Neos in Freistadt populär machen.
Am Freitag, 15. März, 19 Uhr, lädt er alle Freistädter ins Brauhaus ein, damit sie ihre Wünsche und Sorgen bei ihm und einem Vertreter der Neos-Landesleitung deponieren können. "Egal ob es um Kinderbetreuung oder Verkehrsprobleme geht", sagt Danner. "Ich werde mich um jedes Anliegen kümmern und mit den zuständigen Stellen in der Gemeinde oder beim Land Oberösterreich Kontakt aufnehmen." Kein Problem ist ihm zu klein, sagt er. Auch wenn jemanden stört, dass eine Wiese als Hundeklo missbraucht wird, nimmt er das ernst.
Ernst nimmt den ehrgeizigen Einzelkämpfer mittlerweile auch die Freistädter Stadtpolitik. Weil er, wie er selbst sagt, "lästig" ist. "Ich beobachte das Geschehen in Freistadt genau und hebe den Finger, wenn etwas nicht passt." Möglicherweise muss er das in zweieinhalb Jahren nicht mehr aus der Ferne tun. Denn sollte es mit den Neos positiv weitergehen, dann will er nach Freistadt ziehen, um selbst für den Gemeinderat kandidieren zu können. "Da nehme ich das Pendeln zu meinem Arbeitsplatz in Enns gern in Kauf."
Neos wollen auch im Bezirk Freistadt Fuß fassen (29. August 2018)
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