Kötschach
Rauchzeichen aus der Zigarrenlounge

Refugium: Matthäus Thurner und Vater Sepp in der Lounge, die klein, aber fein in den Betriebsräumen entstand.
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  • Refugium: Matthäus Thurner und Vater Sepp in der Lounge, die klein, aber fein in den Betriebsräumen entstand.
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  • hochgeladen von Nicole Schauerte

Geschäftsfreunde bestärkten Sepp Thurners Wunsch nach einer eigenen Zigarrenlounge in Kötschach.

KÖTSCHACH-MAUTHEN. Als Holzmakler fing das Geschäft von Sepp Thurner 1968 an. Der damals 27-Jährige war bald schon international unterwegs und auch in den Folgejahren häufig in der Schweiz. "Dort lernte ich diese Art der Kultur kennen", erinnert sich der 80-jährige Unternehmer. "Nach einem Geschäftsabschluss und einem gemeinsamen Essen gehörten eine gute Zigarre und ein Whisky oder Rum einfach dazu."

Besondere Genuss-Kultur

Damals gab es auch in fast jedem Hotel oder Restaurant eigene Raucher-Räume. Genuss oder Belohnung gehörten über Jahrzehnte zur Kultur und zum guten Ton. Der Kötschacher Unternehmer lernte die kubanischen Rauchwaren besonders zu schätzen.
"Zigarren sind nichts Alltägliches, sondern bleiben etwas Besonderes für besondere Gelegenheiten", ist er sich sicher. Diese Einstellung gab er auch an seine Söhne Matthäus und Wolfgang weiter, mit denen er das Unternehmen heute lenkt.

Besondere Idee umgesetzt

Vor rund vier Jahren entstand im Betrieb mit der "Werksküche" bereits eine eigene Idee, um Mitarbeitern und anderen Gästen mittags eine Mahlzeit auf hohem Niveau, aber bezahlbar, anzubieten. Ein separater Raum wurde zur Zigarrenlounge umgebaut. Hier sitzen Vater und Söhne gern zusammen, aber auch Freunde der Familie und Geschäftspartner wissen den Ort zu schätzen. "Das Flair wächst immer weiter", erzählt Thurner. "Das gilt vor allem für die Dekoration mit alten Zigarrenboxen, besonderen Fotos und kleinen Accessoires. Das Herzstück ist der neue Humidor, der dafür sorgt, dass das aromatische Rauchwerk aus Kuba oder der Dominikanischen Republik stets die richtige Feuchtigkeit speichert."

Besondere Ideengeber

Inspirationen holte sich die Familie Thurner auch hier bei den Eidgenossen: Das Abonnement einer renommierten Zigarrenzeitschrift sorgte für wertvolle Tipps. Der Sinn einer eigenen Zigarrenlounge besteht auch durch Rauchverbote in der Gastronomie und der Öffentlichkeit. Für die Unternehmer ist das Zusammensein mit Zigarre und einem passenden Getränk auch Entspannung und Genuss, gepaart mit Geselligkeit. "Und weil es Zigarren in unterschiedlichen Größen gibt, lässt sich die Zeit, die man hat, sehr gut einteilen", sagt Thurner schmunzelnd.

ZUR SACHE
• Im Jahr 1968 gründete Sepp Thurner seinen Betrieb in Kötschach-Mauthen.
• Das Kerngeschäft bestand schon damals in der Tätigkeit als Holzmakler und war schnell international. Besonders das nahe gelegene Italien erwies sich als wichtiger Markt.
• Während anfangs rund 45.000 Kubikmeter Holz vermittelt wurden, ist es heute weit mehr als das Sechsfache.
• Im Jahr 2007 wurde schließlich mit der Fertigstellung einer modernen Lagerhalle der „Platzholzhandel“ möglich.
• Um die Kontinuität zu wahren, wurde 2011 die nächste Generation mit Wolfgang und Matthäus Thurner ins Unternehmen integriert.

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