Innovationswettbewerb
Gmünder Bauernhöfe wollen „Vifzack 2019“ werden

Margareta und Anton Österreicher mit Peter Höbarth, Martina Diesner-Wais, Johannes Schmuckenschlager, Markus Wandl, Martin Spitaler, Preisinger Preisinger, Günter Schalko und Viktoria Opelka.
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  • Margareta und Anton Österreicher mit Peter Höbarth, Martina Diesner-Wais, Johannes Schmuckenschlager, Markus Wandl, Martin Spitaler, Preisinger Preisinger, Günter Schalko und Viktoria Opelka.
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Landwirtschaftskammer sucht innovativste Bauern: Zwei Betriebe aus dem Bezirk Gmünd mischen mit.

EISGARN/ST. MARTIN. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich ist gerade erstmals auf der Suche nach den innovativsten Betrieben des Bundeslandes. Dem Wettbewerb „Vifzack 2019“ stellen sich 65 Bauernhöfe, zwei davon aus dem Bezirk Gmünd. Am Freitag haben Margareta und Anton Österreicher aus Wielings und Sandra und Manfred Anderl aus Harmanschlag ihre Höfe und Ideen einer Fachjury vorgestellt. Diese setzte sich aus Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Schmuckenschlager, Nationalratsabgeordneter Martina Diesner-Wais, Kammerobmann Markus Wandl, Kammersekretär Martin Spitaler, Innovationsberaterin Sandra Preisinger, Bezirksbäuerin Viktoria Opelka und St. Martins Bürgermeister Peter Höbarth, der Obmann des Landesverbandes „Urlaub am Bauernhof“ ist, zusammen.

Erster Schafmilchkakao

Die Stars am Hof von Margareta und Anton Österreicher in Wielings in der Gemeinde Eisgarn sind 40 Milchschafe. Deren Milch verwandelt das Ehepaar mit Bio-Kakao aus fairem Anbau und Bio-Rübenzucker zum ersten Schafmilchkakao Österreichs. Das Getränk, das von der Jury in hohen Tönen gelobt wurde, stellt damit auch eine Alternative bei Kuhmilchunverträglichkeit dar. "Wir verwenden keine Stabilisatoren", ist Margareta Österreicher außerdem stolz. Die Schafmilch wird direkt vor Ort veredelt und in Glasflaschen abgefüllt. Der Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich als roter Faden durch die Produktion.

Angushof mit Erlebnisfaktor

Von Milchschafen zu Angusrindern: Am Angushof Anderl in Harmanschlag in der Gemeinde St. Martin dreht sich alles um das Fleisch. "Durch die BSE-Krise waren die Rindfleischpreise im Keller, aus dieser Notsituation haben wir mit der Direktvermarktung begonnen", erzählen Sandra und Manfred Anderl, die für ihr qualitativ hochwertiges Rindfleisch und Wurstwaren bekannt sind. Die gesamte Nachzucht wird selbst vermarktet, kein einziges Tier wird an den Fleischhauer verkauft. Durch den zusätzlichen Schaugartenbetrieb ist es der Familie gelungen, ein Gesamtkonzept zu bieten, das jährlich mehr Besucher auf ihren Hof lockt. Künftig will sie durch den Bau eines Erlebnisstalles ein weiteres Highlight bieten.

Publikumsvoting

"Gerade Bauern haben oft sehr kreative Ideen. Der Wettbewerb soll andere motivieren, ihre Ideen auch aufzuzeigen", erklärt Johannes Schmuckenschlager. Jene drei Betriebe, die von der Jury schlussendlich als innovativste Niederösterreichs auserkoren werden, werden am 30. Oktober mit einem Preisgeld prämiert. Mit der INTERAGRAR Messe in Wieselburg am 27. Juni läuft auch ein Publikumsvoting an. Ab diesem Zeitpunkt können Sie bis Ende September auf der Homepage der LK Niederösterreich für Ihren Lieblingsbetrieb stimmen.

Autor:

Bettina Talkner aus Gmünd

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