Gottfried Waldhäusl: "Massenzuwanderung war falsch!"

Edda Kuttner (FP-NÖ-Öffentlichkeitsarbeit), Klubobmann Gottfried Waldhäusl und Landesparteiobmann Walter Rosenkranz.
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GMÜND (eju). Die FPÖ-NÖ führte vergangene Woche ihre Klubklausur im Waldviertel durch und lud zur dazugehörigen Pressekonferenz ins Sole-Felsen-Bad-Hotel nach Gmünd. Landesparteiobmann Walter Rosenkranz und Klubobmann Gottfried Waldhäusl referierten zum Thema Sicherheit beziehungsweise wo überall diese verlustig gegangen sei im Land Niederösterreich, vordergründig unter LH Erwin Pröll, dem bevorzugten Reibebaum Waldhäusls.

Verlierer-Region Waldviertel

Eingangs hielt Walter Rosenkranz fest, dass es traditionelle Verlierer-Regionen gebe, dazu zähle das Waldviertel und natürlich dessen Bewohner, aber inzwischen würden auch andere Regionen Niederösterreichs abgehängt und würden Gefahr laufen, Verlierer zu werden. Gottfried Waldhäusl schoss sich rasch auf die Flüchtlingskrise ein und den damit verbundenen tatsächlichen wie auch gefühlten Verlust von Sicherheit für die Bevölkerung. Mütter hätten Angst um ihre Töchter wegen der Übergriffe, die auf Grund der Massenzuwanderung entstanden seien. Gleichzeitig mache sich die Großmutter sorgen wegen der Terrorgefahr, wenn das Enkerl nach Wien oder München zu einem Konzert oder Fußballmatch fahren würde.

Pröll hat zugestimmt

"Es kann nicht sein, dass wir sagen, wir bleiben daheim und hoffen, dass, falls eingebrochen wird, nur etwas gestohlen wird", so Waldhäusl. Die Schuld für diesen Sicherheitsverlust verordnete er bei verantwortlichen Politikern, in NÖ bei LH Erwin Pröll, da dieser der Massenzuwanderung auch nach Niederösterreich zugestimmt und sich nicht dagegen gewehrt habe. Das wäre Pröll, als er noch jünger war, nicht passiert, so Waldhäusl.

Asylindustrie räumt Töpfe aus

"Man muss den Mut haben, zu sagen, die Massenzuwanderung war falsch, sie hat unsere Töpfe leergeräumt", betonte Waldhäusl und wandte sich den Verflechtungen der Asylindustrie thematisch zu: "Die Asylindustrie hat geschickt erkannt, dass da viel Geld auf der Straße ist, das man verdienen kann." Der Bund und die Länder hätten die Betreuung der Flüchtlinge aus der Hand gegeben, nun würden sich zahlreiche Organisationen wie Diakonie, Caritas und andere Vereine um diese Menschen kümmern und das sehr oft nicht ehrenamtlich, sondern als GmbH und damit gewinnbringend. Diese Organisationen würden zahlreiche Fördertöpfe gleichzeitig anzapfen und für jene Geflüchteten, die tatsächlich Hilfe brauchten, bliebe häufig kein Geld übrig und für die österreichischen Landsleute natürlich auch immer weniger. Diese Verflechtungen wolle die FPÖ im kommenden halben Jahr mittels mehrerer Anfragen an die Landesregierung offenlegen helfen, kündigte Waldhäusl weiters an.

FPÖ soll auf Platz zwei

Walter Rosenkranz, der sich überzeugt zeigte, dass sowohl die Nationalrats- als auch die Landtagswahl vorverlegt werden würden, legte die Erfolgslatte für die FPÖ in NÖ hoch: "Die FPÖ soll zweitstärkste Partei in NÖ werden, 17,5 Prozent war bisher das historisch beste Ergebnis, da fehlt nicht mehr viel auf den Zweier vorne."

Autor:

Eva Jungmann aus Gmünd

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