Landesbahnen sollen Zukunftsfit werden

WELS/EFERDING (fui). Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wels wurde von Vertretern der Initiative "ProWelsWest" thematisiert, wie mit dem Ausbau der Landesbahnen die Verkehrssituation im ganzen Zentralraum verbessert werden soll. Mit dabei war auch Eferdings Bürgermeister Severin Mair, der sich für eine zeitgemäßere Nutzung der Aschacherbahn einsetzt: "Die Aschacherbahn wird derzeit vorrangig für den Güterverkehr genutzt. Der Personenverkehr dagegen wird stark vernachlässigt: Für Pendler gibt es nur morgens eine Verbindung." Für ihn sei der Erhalt der Lokalbahnen aber enorm wichtig und zukunftsweisend.
Konkret soll die Aschacherbahn besser an die Verkehrsknotenpunkte in Wels und Linz "andocken" können. Diese Erkenntnisse sind grundsätzlich nicht ganz neu, aber nur so lässt sich ein Verkehrskollaps verhindern, argumentieren die Initiatoren. Dazu brauche es aber die Unterstützung von Land, Bund und den ÖBB. Doch genau diese Hilfe fehlt, meint Mair: "Der Bahnhof Eferding ist dringend sanierungsbedürftig. Wir haben dort noch Schotterbahnsteige wie vor 100 Jahren. Land OÖ und ÖBB sind diese Mängel bewusst, es passiert aber nichts. Dabei sieht man an der Verbindung Richtung Linz, die von der LiLo abgedeckt wird, wie viel Potenzial vorhanden ist – diese nutzen übers Jahr gesehen zwei Millionen Fahrgäste."

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