Bezirkstour
Seniorenbund legt Fokus auf Digitalisierung und Pflege

Seniorenbund Landesgeschäftsführer Franz Ebner; Peter Oberlehner, OÖVP-Bezirksparteiobmann von Grieskirchen; Seniorenbund Landesobmann Josef Pühringer; Johann Feizlmayr, Landesobmann-Stv. und Seniorenbund Bezirksobmann von Grieskirchen; Georg Hude, Seniorenbund Bezirksobmann von Eferding;  Jürgen Höckner, OÖVP-Bezirksparteiobmann von Eferding; Nationalrat Laurenz Pöttinger (v. l.).
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  • Seniorenbund Landesgeschäftsführer Franz Ebner; Peter Oberlehner, OÖVP-Bezirksparteiobmann von Grieskirchen; Seniorenbund Landesobmann Josef Pühringer; Johann Feizlmayr, Landesobmann-Stv. und Seniorenbund Bezirksobmann von Grieskirchen; Georg Hude, Seniorenbund Bezirksobmann von Eferding; Jürgen Höckner, OÖVP-Bezirksparteiobmann von Eferding; Nationalrat Laurenz Pöttinger (v. l.).
  • Foto: OÖ Seniorenbund
  • hochgeladen von Julia Mittermayr

Die Corona-Pandemie zeigte, wo der Seniorenbund (SB) noch aufholen kann. Auf die Bereiche Digitalisierung sowie Pflege will sich der SB künftig ihren Fokus legen, wie SB-Landesobmann Josef Pühringer bei seiner Bezirkstour erläuterte.

BEZIRK GRIESKIRCHEN, EFERDING. Die Österreicher werden immer älter, das sieht auch der Seniorenbund (SB) an seinen Mitgliederzahlen. Der SB hat mit Ende 2019 im Bezirk Grieskirchen mehr als 4.700 Mitglieder, allein im vergangenen Jahr kamen 220 neue Mitglieder dazu. Im Bezirk Eferding sind es rund 2.250 Mitglieder, davon 130 neue im vergangenen Jahr. Das stellt den SB vor Herausforderungen. "Um in Anbetracht der stark steigenden Zahl der Hochbetagten die hohe Qualität der Pflege auch in Zukunft abzusichern, ist es zentral, künftig mehr Menschen für einen Pflegeberuf zu gewinnen. Dafür muss intensiv für den Pflegeberuf geworben werden, und die Rahmenbedingungen müssen attraktiv gestaltet werden", sind SB-Landesobmann Josef Pühringer sowie die SB-Bezirksobmänner Georg Hude (Eferding) und Johann Feizlmayr (Grieskirchen) überzeugt.

Finanzierung im Blick haben

So verdeutlichte die Corona-Krise vor allem die Wichtigkeit von ausgebildetem Personal und die Finanzierbarkeit von 24-Stunden-Pflegekräften. "Denn eine Nicht-Leistbarkeit führt automatisch zu mehr Heimaufenthalten, die dem Staat sicher teurer als eine höhere Förderung der 24-Stunden-Betreuung kommen", so die SB-Vertreter. Zudem müssen vermehrt alternative Wohnformen, wie etwa Mehrgenerationenhäuser, geschaffen werden. Ein weiteres Thema auf der Agenda des SB ist der Ausbau der mobilen Pflege.

Digitalisierung gegen Einsamkeit

Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Auch bei Senioren ist eine Mindestkompetenz im Bereich Digitalisierung nötig – einerseits, um an Informationen zu gelangen, andererseits, um besser mit Familien und Freunden in Verbindung zu bleiben und Unterhaltungsmöglichkeiten im Internet zu nutzen. Der SB wird daher sein Angebot zum Erwerb digitaler Kompetenzen für die Senioren mit EDV-Stammtischen und Kursangeboten des ISA (Institut Sei Aktiv) ausbauen.

Um Einsamkeit im Alter weiter vorzubeugen, wird der OÖ SB bei der Programmplanung künftig in allen Bereichen wie Kulturevents, Sportangeboten und Reisen verstärkt auf die Bedürfnisse Alleinstehender achten.

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