Pfarren
Seelsorgeraum für das Obere Stremtal offiziell in Kraft gesetzt
- Der Seelsorgeraum "Maria Helferin", den Bischof Ägidius Zsifkovics (Mitte) errichtete, besteht aus sechs Pfarren und drei Filialpfarren.
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Stegersbach, Ollersdorf, Litzelsdorf, Stinatz, Olbendorf, Bocksdorf, Wörterberg, Rohr und Heugraben bilden ab nun den gemeinsamen Seelsorgeraum "Maria Helferin".
OLLERSDORF. Bei einer zweisprachigen Festmesse am Großfrauentag hat Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics den Seelsorgeraum "Maria Helferin" für das Obere Stremtal offiziell eröffnet. Ihm gehören die Pfarren Stegersbach, Ollersdorf, Litzelsdorf, Stinatz, Olbendorf und Bocksdorf sowie die Filialpfarren Wörterberg, Rohr und Heugraben an.
- Benannt ist der Seelsorgeraum "Maria Helferin" nach dem Gnadenbild der Muttergottes, die in der Kapelle des Marienwallfahrtsortes Ollersdorf aufbewahrt wird.
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Unter freiem Himmel
Vertretungen aller Pfarren brachten sich in den Gottesdienst ein, angeführt von ihren drei Seelsorgern Thomas Vayalunkal, Zdravko Gašparić und Marko Zadravec. Der Festgottesdienst unter freiem Himmel neben der Ollersdorfer Wallfahrtskirche stand dementsprechend im Zeichen der Gemeinsamkeit. Die musikalische Umrahmung übernahmen die Tamburica Stinatz und der Gesangverein Ollersdorf.
Symbole der Gemeinsamkeit
Zeichen und Symbole der neuen Verbundenheit wurden ebenfalls gesetzt: ein neues Seelsorgeraum-Gebet, das erstmals gebetet wurde, ein neues Seelsorgeraum-Lied, das erstmals gesungen wurde, sowie eine neue Wandermuttergottes, die im Jahresintervall weitergegeben wird und heuer von Ollersdorf auf die Reise nach Olbendorf geschickt wurde.
- Zu den zahlreichen Fußwallfahrergruppen, die am 15. August nach Ollersdorf pilgerten, zählte auch jene aus der Pfarre Neuberg.
- Foto: Pfarre Neuberg
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Mit der Einrichtung von Seelsorgeräumen reagiert die Diözese Eisenstadt auf den Wandel, dem das pfarrliche Leben unterworfen ist. Alle Pfarren mit ihren Pfarrgemeinderäten und ihren anderen Strukturen bleiben wie bisher bestehen, aber auf administrativer, personeller und seelsorglicher Ebene werden neue Formen der Zusammenarbeit eingeführt.
Danach zum Kirtag
Nach dem Festgottesdienst wurde auf dem Kirchenplatz und im Garten des ehemaligen Gasthauses Holper der traditionelle Kirtag gefeiert. Für die Bewirtung sorgten der Sonnenheurige Niederl aus Hackerberg und der Pfarrgemeinderat.
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