Biogasanlage Strem ist gerettet

Ohne Neuregelung des Einspeisetarifs im Ökostromgesetz hätte die Biogasanlage Strem im Jänner 2018 zusperren müssen.
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  • Foto: Gemeinde Strem
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Durch die Einigung der Bundesregierung auf ein neues Ökostromgesetz ist die drohende Schließung der Biogasanlage Strem vom Tisch. Die Gesetzesnovelle sieht für solche Anlagen, deren geförderter Tarif für den erzeugten Ökostrom nach den vereinbarten dreizehn Jahren ausläuft, einen Nachfolgetarif vor.

Die Stremer Anlage war die erste im Bezirk Güssing und wurde 2005 eröffnet. Ohne einen Nachfolgetarif hätte sie im Jänner 2018 aus wirtschaftlichen Gründen zusperren müssen.

"Österreichweit wurde ein ​Biogas-Nachfolgetarife von jeweils 11,7 Millionen Euro in fünf Jahren vereinbart, aber nur mehr für die Dauer von drei Jahren", erläutert NR-Abg. Christiane Brunner (Grüne), die als Umweltsprecherin ihrer Partei an den Verhandlungen beteiligt war. Als zusätzliches Kriterium sei ein maximaler Getreide- und Maisanteil von 60 Prozent durchgesetzt worden.

Forschungsstandort

Strem ist nicht nur als Produktions-, sondern auch als Forschungs- und Entwicklungsanlage in Sachen Biogas. Weil die Abwärme ins Fernwärmenetz fließt, hat sie einen Nutzungsgrad von 60 % erreicht.

"Unsere Anlage hat einen hohen Effizienzgrad, sie erfüllt die Kriterien für den neuen Tarif von 18 Cent pro Kilowattstunde", erläutert der Stremer Bürgermeister Bernhard Deutsch. Trotzdem werde man die kommenden drei Jahre nutzen, um weitere Varianten der Biogas-Aufbereitung zu prüfen.

Ohne Neuregelung des Einspeisetarifs im Ökostromgesetz hätte die Biogasanlage Strem im Jänner 2018 zusperren müssen.
NR-Abg. Christiane Brunner (Grüne): "Strem ist ein positives Beispiel der Biogasnutzung."
Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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