ÖGB will höhere Einstiegsgehälter für typische Frauenberufe

Betriebsrätin Romana Schandor-Smeh und ÖGB-Frauenchefin Hannelore Binder (beide rechts außen) wiesen vor der Firma Lenzing in Heiligenkreuz auf Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern hin.
  • Betriebsrätin Romana Schandor-Smeh und ÖGB-Frauenchefin Hannelore Binder (beide rechts außen) wiesen vor der Firma Lenzing in Heiligenkreuz auf Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern hin.
  • Foto: ÖGB
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Frauen verdienen im Bezirk Jennersdorf um 20,1 Prozent oder 8.400 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Bezirk Güssing liegt der Unterschied bei 19,5 Prozent oder 8.600 Euro Jahresverdienstsumme. Darauf wies Hannelore Binder, ÖGB-Landesfrauenvorsitzende im Burgenland, hin.

Demnach liegen die beiden Bezirke bei den Einkommensunterschieden besser als der Burgenlandwert. In Jennersdorf haben sich die Unterschiede gegenüber 2015 vergrößert, in Güssing verkleinert, so Binder weiter.

Sie fordert, die die Einstiegsgehälter in typischen Frauenberufen zu erhöhen. "Warum gibt es im Burgenland bisher kaum männliche Kindergartenpädagogen oder so wenig männliches Personal für Alten- und Krankenpflege? Weil die Einstiegsgehälter so niedrig sind, dass man damit keine Familie ernähren kann", kritisierte Binder.

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