19.10.2014, 21:01 Uhr

Inlineskaterhockey: Interview mit Tigers-Spielertrainer Andreas Freiberger

(Foto: Tigers Stegersbach)

Der Inlineskaterhockey-Verein "Tigers" Stegersbach wurde in der letzten Saison Meister und Pokalsieger - das gelang zuvor noch keiner anderen österreichischen Mannschaft.

Bezirksblätter: Wie fasst du die Saison zusammen?
Andreas Freiberger: "Wir wurden österreichischer Meister, Pokalsieger, und österreichischer U19 Meister, das hätten wir uns alles nicht so vorgestellt. Unser Ziel war das Finale, da wir zuvor immer knapp gescheitert sind. Die Jungen haben uns das Vertrauen zurückgezahlt."

Bezirksblätter: Ab wann dachtest du dir „ jetzt können wir Meister werden“?
Andreas Freiberger: "Als wir das erste Spiel in Stegersbach gewonnen hatten, dachte ich mir, dass wir Meister werden. Selbst wenn wir Spiel zwei verlieren, dann hätten wir Spiel drei zuhause gehabt. Wir haben da einen Ex-Profi Torwart als Gegner gehabt und ihm trotzdem genug Tore eingeschenkt. Aber die Gedanken habe ich damals für mich behalten."

Bezirksblätter: Was bedeutet der Double-Gewinn für den burgenländischen Hockeysport?
Andreas Freiberger: "Ich denke dass wird eine Vorbildungwirkung sein, dass ein ursprünglicher Dorfverein sich bis an die Spitze kämpfen kann. Wir haben beim Kindertraining plötzlich mehr Kinder die teilnehmen. Wir waren im Fernsehen und ein ganzer Impuls ging da durch. So gesehen sind wir, dafür das es eigentlich eine Randsportart ist, sehr weit gekommen. "

Bezirksblätter: Ist die Zielsetzung für das nächste Jahr die Titelverteidigung?
Andreas Freiberger: "Unser Ziel ist es die Mannschaft für die nächsten Jahre aufzubauen. Wir können uns mit dem jungen Altersschnitt sicher einiges für die Zukunft erwarten. Wir sind als sehr homogene Mannschaft aufgetreten, unsere Torschützen waren immer verteilt. Bei uns gibt es nicht diesen Star, sondern das Kollektiv. Wir haben jetzt keinen der 5 Tore im Finale schießt, aber jeder spielt sehr uneigennützig. "

Bezirksblätter: Wirst du nächstes Jahr noch Spieler-Trainer sein?
Andreas Freiberger: "Das entscheiden wir im November, da hab ich mir ehrlich gesagt noch nicht so viele Gedanken gemacht. Es gibt da dieses Sprichwort, dass die jungen Spieler die Alten irgendwann einmal rausspielen, aber solange ich Zeit finde, mein Körper es mit macht und die Mannschaft mich akzeptiert, kann ich es mir vorstellen."
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