Fahrverbot
Radfahrer halten sich nicht an die Regeln

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ABSAM. Vor kurzem kam es im Halltal Absam zu einem Felssturz. Aufgrund der erhöhten Lebensgefahr wurde von der Gemeinde ein allgemeines Fahrverbot auf der Halltalstraße ab der 1. Ladhütte verhängt, das Mittwoch, den 28.08. 2019 wieder aufgehoben wurde. Als Fußgänger konnte man jedoch den Fluchtsteig benutzen und die Sperre umgehen. Im besagten Zeitraum kam es dabei zu mehreren Übertretungen von Radfahreren und Mountainbikern, die trotz Sperre und sichtbarer Fahrverbotsbeschilderung diese einfach ignorierten. Dass diese Ignoranz oft auch Gefahren mit sich bringt, liegt auf der Hand. Der Waldaufseher von Absam Josef Sagmeister, sagt dazu Folgendes: „Wir haben diese Sperre und das Schild nicht umsonst aufgestellt. Es war gut beschildert, dass es eine Ausweichmöglichkeit gibt. Da müssen die Radfahrer halt schieben. Zusätzlich hat man es im Internet kundgetan. Eine gewisse Selbstverantwortung müssen die Leute schon auch mitbringen." Auch Bürgermeister Arno Guggenbichler appelliert an die Vernunft der Mountainbiker. „Es gilt die Straßenverkehrsordnung und an die müssen sich die Leute halten. Es wird leider Gottes immer schwarze Schafe geben. Das sind Verkehrsteilnehmer, die nicht wissen, dass sie sich selbst und auch die Helfer gefährden."

Problem auch in Mils

In der Gemeinde Mils gibt es ein ähnliches Problem. Ein kleiner Waldweg, der über den Weißenbach von Mils nach Absam führt, ist immer wieder Austragungsort von Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrern. Obwohl auch dort ein allgemeines Fahrverbot gilt, wird dieses von Seiten der Radfahrer immer wieder missachtet. Im Gespräch mit den Bezirksblättern erklärt ein Anrainer: „Der Weg ist nicht trennbar für Fußgänger und Radfahrer. Hier kommt es immer öfter zu unguten Situationen. Oft kommen Radfahrer einem ziemlich schnell entgegen. Meine Frau und ich erleben das tagtäglich. Hin und wieder fährt einer sogar von Absam mit dem Moped durch. Das verursacht zusätzlich Lärm, der nicht sein muss." Dem Milser Bürgermeister waren die Beschwerden der Anrainer bis dato nicht bekannt und er erklärt: „Die Vernunft der Jugend ist ein bisschen eingeschränkt. Das Einzige, was hilft ist eine Strafe von der Polizei."

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