30.05.2017, 22:12 Uhr

Positive Winterbilanz in der Tourismusregion Hall-Wattens

Die Haller Altstadt ist bei Touristen sehr gefragt. (Foto: hall.wattens.at)
HALL. Trotz des extrem schneearmen Winters legten die Übernachtungszahlen des Tourismusverbandes Region Hall-Wattens auch im letzten Winter weiter zu. Sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen gehört die Region Hall-Wattens zu den „Top 3“ bei den prozentualen Zuwächsen unter den 34 Tiroler Tourismusverbänden.
Die Ankünfte im Winter 2016/17 legten um zehn Prozent auf rund 44.400 Ankünfte zu, während die Übernachtungen um 3,1 Prozent auf über 106.000 Nächtigungen stiegen. Tirolweit gingen die Übernachtungen um 1,3 Prozent zurück. Durch den schneearmen Winter war im Naturschnee-Skigebiet Glungezer nur von Mitte Januar bis Mitte März ein Skibetrieb möglich. Durch Investitionen ins Skigebiet soll am Glungezer die Situation für die Zukunft verbessert werden.

"Sanfter Tourismus"
Bezahlt macht sich die Konzentration der Region als Winterzauber-Destination mit Advent, Fasnacht und sanften Winteraktivitäten wie Schneeschuhwandern oder Rodeln. „Der immer stärker nachgefragte Bereich Winterwandern wird kommenden Winter durch drei ausgeschilderte Premium-Winterwanderwege weiter ausgebaut“, berichtet TVB-Geschäftsführer Martin Friede.

Auch diesen Sommer steht unter anderem das Wandern im Fokus. Auf den Wanderwegen der Region laden neue Panoramabänke die Wanderer zu einer Rast ein. Die Bänke gibt es in drei Versionen: Dabei stellen die Rückenlehnen der Bänke jeweils die Silhouetten der Bergwelt vom Wattental bis Voldertal, vom Glungezer bis Patscherkofel und vom Karwendelgebirge rund um den Bettelwurf dar. In Gnadenwald entsteht zwischen St. Martin und St. Michael ein neuer Baumpfad.

Mehr Betten = mehr Nächtigungen
Die größten Steigerungen gab es in Hall, wo das neue 4Rest-Hotel in Betrieb ging und in Mils, wo der Reschenhof ausgebaut wurde. "Wir haben in der Region zu wenig Betten, die Neubauten sind deswegen sehr zu begrüßen. Unsere Region hat viel zu bieten, gibt es mehr Zimmer, steigen automatisch auch die Nächtigungen, ich hoffe auf weitere Investitionen der Hotellerie", erklärt TVB-Obmann Werner Nuding, der auch für die kommende Sommersaison sehr optimistisch ist.
KOMMENTAR: Tourismus in Region ist sehr vielfältig
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