Unsere Schüler sollen begeistert sein

Seit Anfang September 2017 ist Elke Millonig neue Direktorin an der HLW Hermagor
  • Seit Anfang September 2017 ist Elke Millonig neue Direktorin an der HLW Hermagor
  • hochgeladen von Hans Jost

HERMAGOR (jost). Sie ist keine „Quereinsteigerin“, sondern bereits seit zehn Jahren aktiv und erfolgreich als Pädagogin für Englisch und Geschichte (Unterrichtssprache Englisch) an der HLW Hermagor tätig. „Ich kenne den Schulbetrieb, sowie meine geschätzten Kolleginnen und Kollegen sehr gut. Das schafft ein angenehmes, vertrauensvolles und offenes Betriebsklima und ist erfrischend und motivierend, um im Team alle täglich anfallenden Herausforderungen zu meistern und Entscheidungen zielsicher zu treffen“, so beschreibt die Förkerin Elke Millonig ihre „Startphase“ als neue Direktorin.

Aufgaben und Ziele

Ihr Vorgänger Christian Warmuth hat die strategischen Weichen der HLW Hermagor bereits laufend Schritt für Schritt an die Erfordernisse der regionalen Arbeitswelt angepasst. Diese kontinuierliche Aufbau-Phase übernimmt die neue Direktorin als verlässlich solides und tragfähiges Fundament zur pädagogischen Weiterentwicklung.
Für Elke Millonig haben jedoch – parallel zur Erfüllung der Vorgaben des Lehrplanes für alle drei Schultypen (fünfjährige Höhere Lehranstalt, dreijährige Fachschule für Wirtschaft und einjährige Wirtschafts-Fachschule) – folgende Ziele Priorität: „Die Schüler und ihre fundierte Ausbildung einer der wichtigsten Bausteine an der Schule. Wir wollen in allen Schultypen eine optimale persönliche Perspektive für ihr späteres Berufs- und Privatleben bieten. Sie sollen durch offenen Dialog und durch Transparenz des Schulbetriebes täglich ehrliche Begeisterung spüren und stolz sein, die HLW-Hermagor besuchen zu dürfen“.

Schwerpunkte

Die bestmögliche Vorbereitung der Absolventinnen und Absolventen auf ihre Diplomarbeit und Zentral-Matura in der Höheren Lehranstalt, die Abschlussprüfung mit Praktikum und Abschluss im Gastronomiebereich der dreijährigen Fachschule sowie die Vorbereitung und Berufsauswahl der SchülerInnen in der einjährigen Fachschule sind für die 45-jährige Gailtalerin ein überaus wichtiges Anliegen.
Neben der die intensiven Pflege und Fortführung von Projekten wie dem bewährten Erasmus-Programm zur Intensivierung der Sprachausbildung, der bestehenden Kooperation mit der Fachhochschulen Feldkirchen und Villach (für die AbsolventInnen der fünfjährigen HLW) sowie der neuen Zusammenarbeit mit der Berufsschule-2 Villach (für die SchülerInnen der dreijährigen Fachschule), zählt auch die Arbeit des Vereines ZHIG (Zukunft, Handel & Industrie Gailtal) als Bindeglied mit den SchülerInnen der einjährigen Fachschule zu den wertvollen Einrichtungen der Schule.

Manpower

Das Projekt „Manpower“ zur Stärkung des Selbstverständnisses der männlichen Schüler an der Schule wurde von Elke Millonig ins Leben gerufen, nachdem sie als alleinerziehende Mutter eines Sohnes die Bedürfnisse und Herausforderungen der pubertierenden jungen Erwachsenen erkannt hat. „Gerade an der HLW, wo die Schülerzahlen in den einzelnen Klassen meist weiblich dominiert sind, macht es Sinn, unseren Burschen pädagogische Hilfestellung im Rahmen der berufsbezogenen und sozialen Selbstfindung zu geben, damit sie dann im Leben außerhalb der Schule ihren Status richtig erkennen können.“

Interne Anpassungen

Kommunikation und Weiterentwicklung sind der neuen Direktorin auch schulintern ein großes Anliegen. „Wir möchten offen sein in alle Richtungen, unsere Schüler motivieren, stärken und ihnen Werte wie Toleranz und Kompromissbereitschaft, Selbstverantwortung und Mut zu Neuem vermitteln. Unser Schulhaus ist Lebensraum und wir alle sind dankbar und stolz, Töchter und Söhne durch einen der wichtigsten Abschnitte ihres Lebens begleiten zu dürfen. Die gute Zusammenarbeit auch mit den Eltern gibt uns die Möglichkeit, führend und unterstützend jedem Einzelnen die Suche nach seiner individuellen Zukunft zu erleichtern“.

Persönliches zu Elke Millonig:

Geboren 1971 in Matschiedl als Tochter einer Gastronomie-Familie.
Pflichtschulen: Volksschule in St. Stefan/Gail, Hauptschule in Hermagor. Nach der HBLA Villach Lehramts-Studium für Englisch und Geschichte in Wien.
Mehrjährige pädagogische Start- und Praxis-Jahre an Gymnasien in München.
Ab 2007 an der HLW Hermagor tätig, seit September 2017 Direktorin.
Wohnort Förk bei Nötsch, alleinerziehend mit zwei Kindern (Benedict 15, Emma 12).

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