"Will etwas Sinnvolles in meiner Freizeit tun"

Seit mittlerweile sechs Jahren versieht Christoph Kovacic seinen Dienst beim Roten Kreuz in Hermagor
  • Seit mittlerweile sechs Jahren versieht Christoph Kovacic seinen Dienst beim Roten Kreuz in Hermagor
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HERMAGOR (aju). Wo andere in seinem Alter am Wochenende vor allem Ausspannen im Kopf haben, dreht sich bei Christoph Kovacic fast alles um seine Dienste beim Roten Kreuz.

Viel zu tun

Von der Jugendgruppe ging es für den Hermagorer nach dem Zivildienst direkt zur Arbeit als freiwilliger Notfallsanitäter beim Roten Kreuz Hermagor. Schon bald hatte der engagierte Freiwillige Helfer das Amt des stellvertretenden Bezirksstellenleiters und des Stellvertretenden Bezirksrettungskommandanten über. Und das, obwohl er zusätzlich seine Matura an der HTL, danach sein Bachelorstudium und nun sein Masterstudium für Industrial Engineering an der Fachhochschule sowie die Arbeit als Automatisierungstechniker bei Infineon Villach zu stemmen hat.

Weg zum Roten Kreuz

Zum Roten Kreuz gekommen ist er, weil er seine Freizeit für etwas Sinnvolles nutzen wollte. "Durch meine Mitarbeit bei der Jugendgruppe des Roten Kreuzes Hermagor kam ich über die Mitarbeit als Sanitäter beim Zivildienst anschließend zur Freiwilligen Tätigkeit beim Roten Kreuz", sagt Kovacic.

160 Praxisstunden

Dabei ist Sanitäter zu werden gar nicht so einfach, denn es braucht dafür immerhin 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis zusätzlich zu einer komissionellen Abschlussprüfung. Was ihm aber am meisten an dieser Tätigkeit gefällt ist die Abwechslung, dass man zu Dienstbeginn nie sagen kann, wie der Tag verlaufen wird. Im Schnitt leistet er nämlich einen Dienst pro Wochenende.

Rot-Kreuz-Familie hilft

In all diesen Diensten kommt es natürlich auch zum ein oder anderen unschönen Erlebnis. "Das ist eben im Rettungsdienst so, aber die Rot-Kreuz-Familie hilft bei der Verarbeitung der erlebten Situationen", erklärt Kovacic. Der überwiegende Teil seiner Erfahrungen allerdings war positiv.

Unterstützung geben

"Es ist schön, seine Freizeit in einer weltweit agierenden Organisation investieren zu können und damit Menschen in Not in herausfordernden Situationen beistehen zu können." Seine Wünsche für die Zukunft sind deshalb vor allem eine weitere gute Zusammenarbeit mit den Kollegen und eine erfolgreiche Entwicklung des Roten Kreuzes in Hermagor.

Neue Mitglieder

Daher wundert es auch nicht, dass er allen Jugendlichen die Teilnahme an diesem Ehrenamt empfehlen würde, denn das Rote Kreuz ist immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern. "Wir sind, aufgrund der wachsenden Aufgaben, immer froh neue Mitarbeiter zu bekommen, ob im Rettungsdienst oder auch in anderen Leistungsbereichen wie Besuchsdienst, Essen auf Rädern oder der Hospizbegleitung." 

Zur Anmeldung

Wer sich nun auch für das Rote Kreuz anmelden will, kann das entweder unter  freiwillig@he.k.roteskreuz.at oder direkt an der Dienststelle tun.

Autor:

Julia Astner aus Spittal

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