Tiere im Büro
Auch die Fellnase muss zur Arbeit

Die Psychologin hat selbst drei Katzen bei sich in der Praxis herumaufen.
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  • Die Psychologin hat selbst drei Katzen bei sich in der Praxis herumaufen.
  • Foto: Ines Wagner
  • hochgeladen von Michelle Datzreiter

Den Vierbeiner mit zur Arbeit nehmen - für viele Hundebesitzer gehört das bereits zum Alltag.

HERZOGENBURG. Es gibt ja auch den "Bring dein Kind mit zur Arbeit Tag", wieso also nicht auch mit seinem Hund machen? Spätestens seit den vergangenen Lockdowns und Homeoffice Tagen sind die kleinen Vierbeiner gar nicht mehr aus dem Büroalltag wegzudenken. So ist es zum Beispiel bei Claudia Gröller, die bereits seit Jahren ihren pelzigen Freund mit ins Büro nimmt. "Bei uns im Büro ist es sogar gerne gesehen", berichtet die Hundemama. Ähnlich ist es bei Conny Held, auch sie darf ihren Hund mit an ihren Arbeitsplatz nehmen. Anders als bei Claudia sind Hunde bei ihr im Büro nicht so gerne gesehen, sie erklärt, dass ihre Chefin anfangs sogar eher nervös war, ob sich der Hund auch gut eingliedern kann oder doch eher störend sein wird. Diese Meinung hat sich aber schnell verflüchtigt und ihre Kollegen sehen den Kleinen mittlerweile als selbstverständlich an. "Die Reaktionen sind zu 99 Prozent gut, gerade bei den Kunden! Sie sehen den Hund und lächeln schon und dann kommt wie immer: Ach bist du ein Süßer", erzählt die Hundefreundin.

Auf den Hund gekommen

Aber was sagt eigentlich der Hund dazu, dass auch er arbeiten muss und dafür früh aufstehen soll? Conny erzählt, dass das frühe Aufstehen nicht ganz so sein Fall ist, aber der Rhythmus, den er dadurch bekommen hat, tut ihm gut. "Er hat dadurch einen geregelten Tagesablauf: er steht auf, wir fahren in die Arbeit, wo er dann von acht Uhr bis zwölf Uhr schläft, in der Mittagspause gehen wir immer spazieren und danach schläft er wieder bis 16:00 Uhr", schildert Conny Held einen typischen "Arbeits"-tag ihres Hundes weiter.

Das sagen Experten dazu

Psychotherapeutin Ines Wagner erzählt, dass Hunde tatsächlich das Betriebsklima positiv beeinflussen können. "Der treue Vierbeiner kann nicht nur die Mitarbeiterbindung steigern, sondern auch die Kommunikation zwischen Kollegen sowie Vorgesetzten verbessern. Man merkt, dass ein ansonsten eher unsympathischer Kollege doch auch eine weiche, verspielte Seite hat, die man sonst nie kennengelernt hätte", erläutert die Expertin. Der Hund fungiert so quasi als "Eisbrecher". "Außerdem besagen Studien, dass Vierbeiner im Büro für Ausgeglichenheit sorgen, was das Stresslevel reduziert und sogar Burnout vorbeugt. Wau - das hätte man doch nicht gedacht!?", so die Therapeutin.

Die Psychologin hat selbst drei Katzen bei sich in der Praxis herumaufen.
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