Region Unteres Traisental
Gemeinden ziehen Unwetter-Resümee

Die Aufräumarbeiten in der Region dauerten lange an oder tun es noch. Unzählige Feuerwehren in der Umgebung sind beteiligt.
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  • Die Aufräumarbeiten in der Region dauerten lange an oder tun es noch. Unzählige Feuerwehren in der Umgebung sind beteiligt.
  • Foto: FF Wagram ob der Traisen
  • hochgeladen von Sophia-Bernadet Überbacher

Nach den verheerenden Unwettern wird in den Gemeinden Ordnung geschaffen sowie der Schaden gezählt.

REGION UNTERES TRAISENTAL. Regensturzbäche, überschwemmte Keller und Weltuntergangsstimmung – nach den verheerenden Unwettern wird in den Gemeinden nun Resümee gezogen.

Tragische Schäden

Kaum noch etwas ist zu sehen, doch vergessen wird man es wohl nie. Die Unwetter, die über das Untere Traisental gewandert sind haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nußdorf meldet einen Schaden an Privathaushalten von 400.000 Euro, doch Bürgermeister Heinz Konrath rechnet mit einer noch höheren Summe. Auch sind die großen Maisfelder in der Umgebung ein Problem: Mais hat unten kaum Bewuchs, hier schoss das Wasser also einfach durch und auf den Ort zu.
In Wölbling, einer der am schlimmsten betroffenen Gemeinden, gibt es jetzt zusätzlich eine weitere Nachricht: das Waldbad kann diese Saison nicht mehr öffnen. Die Technik ist kaputt geworden und bis die neuen Pumpen und Filter eintreffen, ist die Badesaison schon wieder vorbei. Damit so eine Verwüstung in Zukunft nicht mehr passiert, werden in Wölbling nun Vorkehrungen getroffen, in Form von zusätzlichen Rückhaltebecken sowie Wildbachverbauungen.

"Wir setzen alles daran, dass so etwas nicht noch einmal passiert."
– Karin Gorenzel, Bürgermeisterin Wölbling

Vorkehrungen gegen Unwetter

Dass Rückhaltebecken in solchen Situationen viel ausmachen, konnte man in Inzersdorf sehen. "Die Regenmenge war fast so stark wie in den umliegenden Gemeinden, wir hatten aber trotzdem 'Glück', weil wir in den letzten fünf Jahren Rückhaltebecken gebaut haben und das hat sich jetzt zum ersten Mal bewährt", berichtet der Inzersdorfer Bürgermeister Ewald Gorth.
Auch in Nußdorf und Statzendorf sind neue Rückhaltebecken ein Thema. In Kuffern muss ein nicht ideal platziertes Becken neu geplant und die restlichen Rückhaltebecken besser Instand gehalten werden. Traismauer trifft ebenfalls weitere Vorkehrungen. Dort werden, sofern die Grundstücke verfügbar sind und die aktuelle Prüfung die Standorte befürwortet, weitere Fanggruben gegraben.

Güterwege und Privatschäden

Der Schaden an den landwirtschaftlichen Güterwegen wurde in Traismauer auf 71.000 Euro geschätzt. Die Schäden der landwirtschaftlich genutzten Privatfläche (Felder, Äcker und Weingärten) sind hingegen noch nicht bekannt. Diese können noch bis August gemeldet werden und werden dann ebenfalls durch einen Gutachter erhoben.
Statzendorf meldet ähnliche Zustände. Hier liegt der Schaden der Güterwege bei rund 80.000 Euro, genaue Zahlen zum Schaden der beiden stark betroffenen Firmen in Kuffern sowie die Privatschäden liegen noch nicht in vollem Ausmaß vor.

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