28.06.2017, 12:00 Uhr

Der Abwasserverband an der Traisen näher betrachtet

Der stellvertretende Betriebsleiter Benjamin Wieser zeigt die Gemeinden deren Anschluss erfolgt ist und noch erfolgen wird.

60.000 Kubikmeter am Tag. 21 Millionen Kubikmeter im Jahr. Die Kläranlage Traismauer säubert unser Abwasser.

TRAISMAUER. 1960 wurde der Abwasserverband durch die Gemeinden St. Pölten, Herzogenburg, Traismauer und Wilhelmsburg gegründet. Seit dem hat sich viel getan. Im Laufe der Jahre traten immer wieder Gemeinden bei, sodass es bis zum heutigen Tag 13 an der Zahl sind. "Derzeit halten nur neun Mitarbeiter die Anlage in Schuss. Eine sehr niedrige Zahl, weil wir nur Facharbeiter angestellt haben und keine Hilfsarbeiter." so der Geschäftsführer Christian Liendl.

Ausbau

Derzeit wird der Umbau für den Anschluss der Gemeinden Zwentendorf und Atzenbrugg vorbereitet. Und das bedeutet mehr Belastung für die Anlage. Liendl beruhigt: "Das ist für uns kein Problem, trotzdem noch Reservekapazität für 40.000 Einwohner." Der Ausbau der Pumpwerke gestaltet sich aber durchaus schwierig, aufgrund der flachen Bodenstruktur, muss das Abwasser mit Druckluft in die Kläranlage gepumpt werden. Diese Variante ist aber dennoch billiger als eine neue Anlage für die beiden Gemeinden zu errichten. Die Investitionskosten betragen 5,5 Millionen Euro, das Projekt selbst wird auch vom Land NÖ gefördert. Was sich für die Bürger ändert? Nichts. Außer, dass derzeit die ein oder andere Baustelle in der Region Zwentendorf und Atzenbrugg zu finden ist. Der endgültige Anschluss für die beiden Gemeinden wird Ende diesen Jahres erfolgen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.