bz-Test in Hietzing: Gute Noten für Barrierefreiheit

Aktivistin Kornelia Götzinger setzt sich für behindertengerechtes Bauen im öffentlichen Raum ein.
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HIETZING. Die bz war im 13. Bezirk unterwegs, um die Rollstuhltauglichkeit zu prüfen.

Rampe verbessert Situation

"Seit das Bezirksamt am Hietzinger Kai eine Rampe für Rollstühle und elektrische Eingangstüren installiert hat, ist es auch für behinderte Menschen einfach zugänglich", erzählt Kornelia Götzinger. Der Aufzug im Gebäude bietet genügend Platz für eine Person im Rollstuhl. Einzig die Lage des Behinderten-WCs, das sich in der Bestattungsabteilung befindet, könnte verbessert werden. "Wichtig ist aber vor allem, dass es eines gibt und dass es auch offen ist", so Götzinger. Das Amtsgebäude soll außerdem in den nächsten Jahren weiter saniert werden.
Von der zuständigen MA 34 heißt es, dass die Lage des Behinderten-WCs in der Bestattungsabteilung natürlich nicht ideal sei und man versuchen werde, dies in Zukunft optimaler zu gestalten. Das sei natürlich auch eine Kostenfrage, in den alten Gebäuden müsse außerdem häufig der Denkmalschutz beachtet werden.
Schutzpoller am Gehsteig entlang des Bezirksamtes am Hietzinger Kai hin zur Straße würde den Weg für behinderte Menschen sicherer machen. "Ich nehme darum immer die Eduard-Klein-Gasse", so Götzinger.

Kennedybrücke hat Potenzial

"Für behinderte Menschen würde ein Fahrkartenautomat direkt bei den Aufzügen weniger Wege mit Hindernissen bedeuten. Dass die schweren Türen zur U-Bahn-Station nicht elektrisch aufgehen, stellt für mich ohne fremde Hilfe ein unüberwindbares Hindernis dar", erklärt Götzinger.
Wiener-Linien-Pressesprecher Daniel Amann meint, dass die Türen bei den U-Bahn Stationen einfach und schnell geöffnet werden könnten, zum Beispiel in Brandfällen. "Zudem schließen die Türen auch die Station in der Nacht ab, wenn kein Betrieb ist, darum sind sie auch entsprechend massiv." Die Wiener Linien versuchen aber, auf Barrierefreiheit zu achten. Gerade im Sommer seien die Eingänge immer wieder ganz geöffnet, bessere Lösungen sollen in Zukunft gefunden werden. Ein eigener Fahrkartenautomat beim Lift sei nicht geplant, aber eine Hinweistafel soll auf die Lage des Fahrkartenautomaten hinweisen. Ansonsten erfüllt die Kennedybrücke die Anforderungen von Barrierefreiheit.

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