Kameradschaftsbunds Hollabrunn
1.067 Kriegsgräber werden betreut

Andreas Dujmovits, Christine u. Johann Schuster, Alfred Deimbacher | Foto: Kameradschaftsbund Hollabrunn/Alexander Rockenbauer
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  • Andreas Dujmovits, Christine u. Johann Schuster, Alfred Deimbacher
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Auch heuer standen die Mitglieder des Hollabrunner Kameradschaftsbundes mit ihren Sammelbüchsen zu Allerheiligen an den Friedhofstoren. Gesammelt wurde für das Schwarze Kreuz. Doch was ist das Schwarze Kreuz und wofür werden die Spenden verwendet?

HOLLABRUNN. Seit Ende des Ersten Weltkriegs obliegt dem Schwarzen Kreuz die würdige Errichtung und Pflege von Soldatenfriedhöfen und sonstigen Kriegsgräberanlagen im In- und Ausland.

Alfred Deimbauer und Alexander Rockenbauer | Foto: Kameradschaftsbund Hollabrunn/Alexander Rockenbauer
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Konkret werden 1.067 Kriegsgräberanlagen in Österreich und 250 Soldatenfriedhöfe im Ausland betreut. Erst letztes Jahr wurde auch am Hollabrunner Friedhof die Sanierung der beiden Grabstätten der Heimatvertriebenen aus Brünn und Südmähren mitfinanziert. Das Schwarze Kreuz kann aber das Vermächtnis der Kriegstoten, wenigstens ihre Grabstätten in Ehren zu halten, nur erfüllen, wenn es von verständnisvollen Menschen finanziell unterstützt wird.

Ein Vermächtnis, das in Ehren gehalten wird

Diese Unterstützung ist in Hollabrunn und Umgebung jedenfalls gegeben, konnte doch bei der diesjährigen Sammlung ein beachtliches Gesamtergebnis von EUR 3.094,77 erzielt werden.

Andreas Dujmovits, Rita Rockenbauer, Ilse Himmelmeier, Pola Rockenbauer, Alexander Rockenbauer vor dem Hollabrunner Friedhof. | Foto: Kameradschaftsbund Hollabrunn/Alexander Rockenbauer
  • Andreas Dujmovits, Rita Rockenbauer, Ilse Himmelmeier, Pola Rockenbauer, Alexander Rockenbauer vor dem Hollabrunner Friedhof.
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Dabei freut sich der Obmann des Kameradschaftsbunds Hollabrunn, Alfred Deimbacher, insbesondere über zwei Entwicklungen:

„Einerseits ist es uns gelungen, neben Hollabrunn und Sonnberg unsere Sammeltätigkeit auch auf Enzersdorf im Thale, Eggendorf im Thale, Schöngrabern und Mittergrabern auszudehnen. Andererseits konnten vermehrt junge Menschen motiviert werden, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen.“

Beachtliche Spenden und starkes Engagement der Jugend

Im Namen des Schwarzen Kreuzes dankt Kameradschaftsbund-Obmann Deimbacher der Bevölkerung.

Pater Stephan Schnitzer und Robert Bock | Foto: Kameradschaftsbund Hollabrunn/Alexander Rockenbauer
  • Pater Stephan Schnitzer und Robert Bock
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Durch die großzügigen Spenden wurde ein wertvoller und wichtiger Beitrag für die Pflege und Erhaltung der Kriegsgräberstätten geleistet: „Vergelt´s Gott!“

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Alfred Deimbauer und Alexander Rockenbauer | Foto: Kameradschaftsbund Hollabrunn/Alexander Rockenbauer
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