Rotes Kreuz Retz
Tag der offenen Tür informiert über umfassendes Angebot

Bürgermeister Stefan Lang , Vizebürgermeisterin Claudia Schnabl sowie den Hardegger Bürgermeister Fritz Schechtner mit den Notfallsanitätern Florian Reithofer und Alexander Konicek. | Foto: Alexandra Goll
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  • Bürgermeister Stefan Lang , Vizebürgermeisterin Claudia Schnabl sowie den Hardegger Bürgermeister Fritz Schechtner mit den Notfallsanitätern Florian Reithofer und Alexander Konicek.
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Trotz hochsommerlicher Temperaturen kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum
Tag der offenen Tür beim Roten Kreuz Retz. Das große Interesse zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der Bevölkerung der Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes ist.

RETZ. Bezirksstellenleiterin Christina Schwarzböck begrüßte die Gäste, darunter die Ehrengäste Bürgermeister Stefan Lang , Vizebürgermeisterin Claudia Schnabl sowie den Hardegger Bürgermeister Fritz Schechtner. Sie bedankte sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen sowie bei den vielen freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Bürgermeister Fritz Schechtner ließ sich einen Dinosaurier von Julia Dangl "tätowieren". | Foto: Alexandra Goll
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Im Mittelpunkt standen abwechslungsreiche Erlebnisstationen, an denen die Besucher die Arbeit des Roten Kreuzes hautnah kennenlernen konnten. Besonders großen Anklang fand die Station „Rettungsdienst hautnah“ . Hier konnten Interessierte selbst in die Rolle von Sanitäterinnen und Sanitätern schlüpfen und zahlreiche Tätigkeiten ausprobieren. Neben der Besichtigung der Einsatzfahrzeuge wurden medizinische Geräte und Ausrüstungsgegenstände vorgestellt. Besucher konnten beispielsweise einen Arm fachgerecht schienen, eine Halswirbelsäulen-Schiene (HWS -Schiene) anlegen, Vitalwerte messen oder ein EKG schreiben.

Der Sauerstoffgehalt bei Bürgemeister Stefan Lang passt. | Foto: Alexandra Goll
  • Der Sauerstoffgehalt bei Bürgemeister Stefan Lang passt.
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Auch die im Rettungsdienst mitgeführten Medikamente wurden erklärt, von ihrer Wirkung bis zu den jeweiligen Einsatzgebieten. Darüber hinaus informierten erfahrene Mitarbeiter über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten beim Roten Kreuz, vom Rettungssanitäter bis hin zum Notfallsanitäter NKI, und beantworteten zahlreiche Fragen rund um die Mitarbeit im Rettungsdienst.

Angebot präsentiert

An der nächsten Station präsentierte der Gesundheits- und Soziale Dienst (GSD) seine vielfältigen Angebote. Vorgestellt wurden unter anderem das Betreute Reisen, die beliebten Seniorennachmittage, die Team Österreich Tafel , die Lesepaten sowie die Krisenintervention. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über diese wichtigen sozialen Angebote und Möglichkeiten des freiwilligen Engagements zu informieren.

Die Mitarbeiter informierten über die Ausbildungsmöglichkeiten vom Rettungssanitäter bis zum Notfallsanitäter. | Foto: Alexandra Goll
  • Die Mitarbeiter informierten über die Ausbildungsmöglichkeiten vom Rettungssanitäter bis zum Notfallsanitäter.
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Ganz im Zeichen des Lebensrettens stand die Station Erste Hilfe. Hier konnten Besucherinnen und Besucher ihr Wissen auffrischen und praktisch üben. Besonderes Augenmerk wurde auf die Wiederbelebungund Defibrillator gelegt. Die Mitarbeiter erklärten anschaulich, dass im Ernstfall vor allem rasches Handeln zählt. Mit einer Herzdruckmassage und Beatmung im Verhältnis 30 : 2 können auch Laien entscheidend dazu beitragen, Leben zu retten.

Großes Interesse

Vor allem bei den jüngeren Gästen herrschte reges Treiben an der Station des Jugendrotkreuzes. Kinderschminken, coole Tattoos sowie das Schminken täuschend echter Verletzungen sorgten für Begeisterung. Jugendrotkreuz-Leiter Sebastian Böhm stellte außerdem die vielfältigen Aktivitäten des Retzer Jugendrotkreuzes vor und informierte über die Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich bereits früh sozial zu engagieren.

Täuschend echt geschminkte Verletzungen  vei Sonja Dangl und Elisabeth Schechtner sorgten bei Groß und Klein für staunende Gesichter. | Foto: Alexandra Goll
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Großes Interesse fanden auch die regelmäßig angebotenen Hausführungen. Dabei erhielten die Besucher spannende Einblicke in das Dienstgebäude, die Fahrzeughalle, den täglichen Dienstbetrieb sowie in die Arbeit der haupt - und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes Retz.

Rotes Kreuz ist weit mehr als Rettungsdienst

Der Tag der offenen Tür zeigte eindrucksvoll die große Bandbreite der Leistungen des Roten Kreuzes – von der Notfallrettung über soziale Dienste bis hin zur Jugend- und Erste-Hilfe-Arbeit.

Helfen ist wichtig | Foto: Alexandra Goll
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Die Verantwortlichen freuten sich über das rege Interesse und die vielen persönlichen Gespräche mit der Bevölkerung. Die gelungene Veranstaltung machte einmal mehr deutlich, dass das Rote Kreuz weit mehr ist als Rettungsdienst, es ist ein unverzichtbarer Partner für Menschen in allen Lebenslagen.

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