20.07.2017, 16:44 Uhr

hinter uralten mauern versteckt sich unser kleines paradies

Horn: mödring | jetzt ist es einmal wieder soweit zu schreiben!

meine schwiegermutter hildegard goll geb. 1921 in diesem uralten haus, ehemalige aumühle und etliche hundert jahre alt ,wünscht sich dass wir beim schönsten blumenschmuck des ortes mitmachen. nur ist das bei uns ein bisschen schwierig da wir hinter alten steinmauern unseren garten verborgen haben. es haben schon einige menschen unseren schönen garten bewundert sie waren von der farbenpracht beeindruckt.
ich will meiner schwiegermutter die freude machen sie erfreut sich bester gesundheit mit ihren fast 96 jahren ,es ist ihr elternhaus und wenn es der herrgott will erlebt sie vielleicht noch den 100ten geburtstag, das einzige was nicht mehr so leicht für sie ist sind die 14 stiegen rauf und runter zu gehen ins haus.
ich habe den garten im laufe der sieben jahre die ich in mödring zu hause bin, so mit der hilfe meines mannes leo so angelegt, es gibt keine linie nach der ich mich orientiert habe sondern nur nach meinem gefühl eingepflanzt. es ist jedes jahr eine freude den garten vom zeitigen frühjahr bis zum spätherbst zu hegen und zu pflegen. es fängt im frühling mit den schneeglöckchen, tulpen und narzissen an und endet im spätherbst mit den dahlien bis zum ersten frost, dann gehören alle 65 knollen wieder raus und die narzissen rein, tulpen muss ich leider in töpfe setzen da sie sonst die wühlmäuse auffressen.
ich liebe die menschen, die tiere, ausser schlangen auch keine falschen, liebe meine blumen , da sitze ich auf meiner stiege und lasse die seele baumeln, geniesse jede einzelne blume ich weiss wo jede einzelne steht.
es gibt ausser meiner familie nichts besseres und schöneres als unseren garten und wenn dass wetter mitspielt schwammerlsuchen. heuer leider nicht möglich bis jetzt, es ist staubtrocken im wald.
ich geniesse jeden tag , leider vergessen viele menschen die natur mit allen ihren facetten zu erleben. ich wünsche es allen nicht zu vergessen zu leben, wir sind gäste auf dieser welt und machen je nachdem es gott will eine kurze oder lange reise auf dieser erde . es gibt soviel elend auf dieser welt und eigentlich hätten wir genug für alle menschen auf diesem planeten. aber macht, gier, hass, neid und geiz bringen sehr viel elend für viele menschen.

darum geniesst euer kleines paradies dass ihr erleben dürft!
ich habe sehr viel erlebt und gesehen in diesen fast 65 jahren. hermine goll
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Petra Maldet aus Neunkirchen | 22.07.2017 | 19:09   Melden
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