05.10.2014, 19:08 Uhr

Dagegen sein, ist zu wenig

(Foto: Symbolfoto/Archiv)

LESERBRIEF

Natürlich: Es ist legitim zu fragen, was die Vor- und Nachteile von Windkraftwerken sind. Es ist nachvollziehbar wenn nicht jeder von der Veränderung „seines“ Landschaftsbildes begeistert ist. Energiefragen gehen alle an und sollten daher offen diskutiert werden. Bedenklich ist jedoch, wenn Windkraftgegner ihre „Wahrheit“ schützen, indem sie die Diskussion mit Andersdenkenden verweigern – wie am 19. September in Sigmundsherberg geschehen und von den NÖN berichtet. Bedenklich ist, wenn Verunsicherung und Verängstigung der Bevölkerung trotz wenig fundierter Sachlagen als Verhinderungsstrategie betrieben werden. Bedenklich ist, wenn eine neue Technologie schlecht geredet wird und man Alternativen schuldig bleibt…Was also tun, wenn das Gas aus Russland heuer ausbleibt? Was tun, wenn bei den Nachbarn ein Reaktor leckt? Was tun, um den Wald und seine Bewohner zu schützen, wenn die Durchschnittstemperaturen um 3 bis 4 Grad Celsius in den kommenden Jahrzehnten steigen? Dagegen sein? Die Gemeindevertretungen in Sigmundsherberg und Meiseldorf sind mutig und wollen in Vorwahlzeiten die Weichen stellen, damit auch künftig genug heimischer und sauberer Strom zur Verfügung steht. Ob das gelingt, hängt von den Bürgerinnen und Bürgern ab. Am 12. Oktober entscheiden sie, ob sie in die Energiezukunft mitgehen oder lieber dagegen sind...

Winfried Dimmel
Windkraft Simonsfeld AG
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