Kommentar von Stephan Gstraunthaler – Freiwillige werden zur Kasse gebeten

Flächendeckende Impfaktionen sind im Prinzip eine gute Sache und auch die Tatsache, dass der Impfstoff gerade an chronisch Kranke zum Preis der Rezeptgebühr abgegeben wird, ist zu befürworten. Schwieriger wird die Situation bei Menschen, die in Gesundheitsberufen tätig sind und sich daher quasi impfen lassen müssen. Ob hier das Einheben von 4,90 Euro pro Impfung gerechtfertigt ist, ist zumindest fraglich. Eine absolute Frechheit ist es aber, von all jenen Freiwilligen eine Impfgebühr zu verlangen, die sich etwa bei der Feuerwehr, dem Roten Kreuz oder Essen auf Rädern engagieren. Für diese Gruppen muss der Staat jene Kosten, die zum Schutz ihrer Gesundheit dienen, zur Gänze tragen.

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