Südtiroler-Siedlungen erscheinen bald im neuem Design

Die Südtiroler-Siedlung am Grettert befindet sich heute in einer Toplage. Alles andere als "Top" sind die darauf stehenden Gebäude zu beschreiben. Jetzt klopft das neue Projekt an der Tür.

IMST (sz). "Der Zustand der Gebäude in der Südtiroler-Siedlung am Grettert, die alle in den Kriegsjahren errichtet wurden, sind schon lange nicht mehr zeitgemäß", sagte Luis Leiter, GF der Neuen Heimat kürzlich bei der Präsentation des neuen Projektes. Dieser Meinung schloß sich Wohnungsreferentin Doris Reheis an. "Die damals verwendeten Materialien für die Wohnungen sind von schlechter Herkunft", so die Referenin. Das soll sich in den nächsten zehn Jahren alles ändern. Drei Gebäude am Grettert wurden bereits abgerissen. Die darin hausende Bevölkerung wurde größtenteils in der Schustergasse untergebracht. "Im Frühjahr beginnt die erste, von insgesamt sieben geplanten Baustufen", freut sich Reheis. Insgesamt könnten am Grettert rund 130 Wohnungen entstehen, allesamt Barrierefrei mit Lift. Eine Sanierung der alten Gebäude schließt Leiter aus. Die dafür notwendigen Investitionen kämen einem Abriss gleich. Laut Reheis bestehe ein dringlicher Bedarf an Wohnungen. "Derzeit sind rund 114 Wohnungsanträge in Imst gestellt, d.h. es herrscht akuter Bedarf. Auch "Auf Arzill" werden neue Wohnungen gebaut. Daher bin ich zuversichtlich, dass die Wohnungsanträge weniger werden", so die Wohnungsreferentin.

Vom Neubau betroffen sind natürlich auch die derzeitigen Mieter der Siedlungen. "Das Projekt wurde bereits präsentiert und wir wollen auch gemeinsam mit den Mietern eine gute Lösung finden", berichtet Leiter. Der Mietpreis für die neuen Wohnungen werden aber steigen, legt Leiter die Karten auf den Tisch: "Das stellt aber kein großes Problem dar, denn die zusätzlichen Kosten von derzeit 4,5 auf ca. 7,5 Euro fließen durch die zukünftigen Ausgaben für Heizöl etc. wieder zurück".

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