Golfplatz Sautens
Rettet der Golfplatz das Schwimmbad Sautens?
- Das Golfplatzprojekt sorgte für reges Interesse bei den Zuhörern, darunter Geschäftsführerin Christine Hackl, die sich zu Wort meldete.
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Gegen eine Realisierung des Golfplatzes gibt es in der Gemeinde Sautens weiterhin Widerstand.
SAUTENS. Was für die einen wie die perfekte Lösung klingt, bleibt den anderen ein Dorn im Auge: Obwohl das Golfplatzprojekt inzwischen scheinbar mehr Anhänger als früher hatte - der amtierende Bürgermeister hat sich inzwischen auch als vorsichtiger Befürworter positioniert, bleibt es fraglich, wieviele Sautner nun tatsächlich hinter dem Projekt stehen. Denn eine projektkritische Unterschriftenliste soll immerhin 200 Unterzeichnende aufweisen.
Dabei scheint nun einer der größten Unsicherheitsfaktoren aus dem Weg geräumt: Mit der Pletzer Gruppe, die für das Projekt unter anderem ein Hotel und ein Clubhaus inklusive zwei öffentlich zugänglicher Restaurant errichten würde, hätte die Gemeinde auch einen Investor für das Schwimmbad gefunden, wie Bürgermeister Bernhard Gritsch erklärt. Denn das Unternehmen verfügt über einen großen Installationsbetrieb und wäre laut Gemeinde bereit, das Schwimmbad entsprechend zu sanieren.
- Bürgermeister Bernhard Gritsch hofft darauf, mit dem Golfplatz das Schwimmbad retten zu können.
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Auch mit dem Besitzer des größten, 7.500 m2 großen Grundstücks, das für den Bau des Hotels gebraucht wird, sei man inzwischen handelseinig, zeigt sich Golfplatz-Geschäftsführerin Christine Hackl zufrieden. Und noch in den nächsten Monaten erwarte man das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung. Die negativen Reaktionen auf das Projekt Golfplatz könne sie gar nicht verstehen, so Hackl: "Der Golfplatz wäre für die Zukunft ein gewaltiger Mehrwert. So wie die Gemeinde finanziell dasteht, müsstet ihr nach diesen vielen Jahren eigentlich sagen >Danke, dass ihr da noch dahinter steht!<"
- Die beiden Gemeinderätinnen Cornelia Kratzer und Monika Steiner-Tolic stimmten als einzige nicht für den Grundsatzbeschluss.
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Man würde mit der Absichtserklärung von Seiten der Gemeinde die Katze im Sack kaufen, kritisiert dagegen Monika Steiner-Tolic, die sich für die Unterschriftenaktion verantwortlich zeigt. Man wisse nicht, wer schlussendlich das Golfhotel betreibe und auch die Zukunft des Schwimmbads sei unsicher. Mit elf zu zwei Stimmen wurde nun die Bereitschaft der Gemeinde besiegelt, die weiteren Genehmigungsverfahren und behördlichen Prozesse zu unterstützen, ohne sich finanziell am Projekt zu beteiligen. Um die Bevölkerung über den aktuellen Stand, die weitere Vorgangsweise sowie Projektdetails zu informieren, ist in den nächsten Wochen eine Bürgerversammlung geplant.
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