VIDEO: Das Geld liegt auf der Piste - Pilotprojekt am Hochzeiger

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Mittels GPS-Messung werden versteckte Schneedepots aufgespürt

Heuer ist Schneemangel und die kostenintensive Erzeugung von Kunstschnee kein Thema für die Bergbahner. Für schneearme Winter gibt es eine neue Technik mit GPS-Einsatz, die am Hochzeiger in Jerzens schon zum Einsatz kommt.

JERZENS (mg). Trotz erfahrener Mitarbeiter liegt seitlich der Piste oft viel Schnee, der eigentlich auf der Hauptpiste zum Einsatz kommen sollte, so beschreibt Hansjörg Wohlfarter von den Hochzeiger Bergbahnen ein bekanntes Problem vieler Bergbahner. Hilfe verspricht ein neues System der Salzburger Firma PowerGIS. Diese hat ein Schneehöhemesssystem entwickelt, das direkt im Pistengerät dem Fahrer anzeigt, wie hoch die Schneedecke unter dem Fahrzeug ist. Die Technik im Hintergrund ist diffizil, die Vorteile sind vor allem in der Ressourcenschonung sowie der Pistenqualität zu sehen. Dies bestätigt auch Wohlfarter. Ein Kubikmeter Schnee kostet fünf Euro in der Erzeugung, ohne die Investitionskosten.

Wir hoffen, dass wir so 20 Prozent der Schneeproduktion einsparen und das Geld anders verwenden können. Die Hochzeiger Bergbahner sind dafür Referenzprojekt.Und so waren vergangene Woche zahlreiche Bergbahner vor Ort, um das System unter Praxisbedingungen anzuschauen.

Video vom Einsatz des Systems in einem Pistengerät:

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