15.09.2014, 11:52 Uhr

Hotel Post wurde verkauft

In Nasssereith herrscht seit der vergangenen Woche der Frohsinn. Baumeister Martin Sterzinger und dessen Cousin Hermann haben einen Ges.m.b.H. gegründet und das Hotel Post von Vorbesitzer Herbert Schaber gekauft. Mehr als 12 Jahre stand das Traditionshaus leer, bzw. zum Verkauf. Besonders schmerzhaft für die Fernpassgemeinde: Die ohnehin schmale Infrastruktur der Kommune wurde durch den verwaisten Traditionsbetrieb noch weiter ausgedünnt, im Zentrum der Gemeinde herrschte teils gähnende Leere. Das soll sich nun ändern. Baumeister Martin Sterzinger erklärt: "Es stimmt, wir haben das Hotel Post gekauft und beabsichtigen, im kommenden Jahr zu eröffnen. Nun müssen aber gewisse Umbau- und Sanierungsmaßnahmen stattfinden, die Bausubstanz selbst ist aber gut. Noch kann aber nicht gesagt werden, ob wir das gesamte Haus als Gastrobetrieb führen werden, oder ob auch anderweitige Nutzungen stattfinden. Auf jeden Fall wird wieder Leben am Postplatz einkehren." Für die Gemeinde Nassereith ist diese Initiative von heimischen Machern ein echter Segen. Erst in der jüngeren Vergangenheit musste Dorfchef Reinhold Falbesoner zwei herbe Rückschläge in der Entwicklung seiner Kommune hinnehmen. Nach der Schließung des Hallenbades sorgte auch die Schließung der Raika-Filiale im Dorf für Unmut. In Sachen Hallenbad hat man aus dem Landhaus zwar nun viel versprechende Töne gehört, LH Platter hat eine Sanierung des Bades gefordert, fix ist in der leidigen Causa aber noch nichts. "Dass nun das Hotel Post von Einheimischen gekauft wurde und aller Voraussicht nach auch als gastronomischer Betrieb weitergeführt wird, ist für die gesamte Gemeinde ein Segen. Wir werden jedenfalls dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen und der Unternehmer seinen Betrieb entwickeln kann", freut sich Dorfchef Reinhold Falbesoner.
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