13.06.2017, 13:46 Uhr

Lehnberghaus: Gastank ist der Behörde ein Dorn im Auge

Wilde Gerüchte brodelten in jüngster Vergangenheit rund um das Lehnberghaus in Obsteig. Nachdem sich der Pächter mit einem Hassposting auf Facebook wenig Freunde, dafür aber eine gerichtliche Verurteilung einhandelte (die BB berichteten), gibt es nun Probleme ganz anderer Art. Die Imster BH hat nämlich die Benutzung des Gastankes untersagt, weil dieser einen Meter zu wenig Abstand zur Hütte aufweist. Der Pächter ist darüber wenig erfreut, war aber bis Redaktionsschluss nicht erreichbar. Aufklärung liefert der Obsteiger Bürgermeister Hermann Föger, der als Gemeindechef quasi auch als Verpächter des beliebten Wanderzieles spricht. Er sagt: "Die Hütte ist offen, der Wirt kocht derzeit im Notbetrieb mit Strom. Tatsache ist, dass der Gastank bei der Hütte, die 2015 erst umfassend umgebaut und bewilligt wurde, nicht den richtigen Abstand zum Haus hat. Die Behörde ortet Gefahr in Verzug." Föger hat vom Gemeinderat schon das grüne Licht zur Bereinigung der Causa. "Entweder die Gasfirma, in deren Besitz der Tank ist, schafft hier geordnete Verhältnisse, oder die Gemeinde übernimmt die Sache. Wir wollen jedenfalls schnell reagieren", so Föger. Dass man mit dem aktuellen Pächter von Gemeindeseite nicht die größte Freude hat, ist ein offenes Geheimnis. Aber auch auf dieser Ebene will man eine vernünftige Lösung für alle Beteligten finden, sprich: eine einvernehmliche Lösung.
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Kai Oliver Hähnel aus Imst | 16.06.2017 | 10:18   Melden
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